"Noch ist nichts verloren"

Noch ist nichts verloren, kommentiert Daniel Gohrke. Wohl aber das letzte Verbandsliga-Saisonspiel, wo die WSG Vest mit 8:9 (4:6) bei der SGW Essen unterlag. Jetzt braucht die Wasserballer für den Oberliga-Aufstieg Schützenhilfe.

Essen.. Daniel Gohrke ist ein positiver Mensch. "Ich glaube weiterhin an den Aufstieg", sagt der Spielertrainer der WSG Vest. Dafür braucht die Kombination aus TuW Recklinghausen-Süd und SV Neptun Erkenschwick die Unterstützung des SC Coesfeld, der am Samstag den Dritten SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln II empfängt. Ausgerechnet jene Coesfelder, die kürzlich mangels Masse das Liga-Spiel im maritimo kampflos verloren gab. "Köln darf nicht gewinnen", rechnet Gohrke korrekt vor, wenn es für die WSG zum Aufstieg reichen soll.

Dass es die WSG nicht aus eigener Kraft schaffte, lag an der mangelhaften Chancenauswertung. "Gerade im letzten Viertel haben wir zu viele Chancen ausgelassen", erklärt Gohrke, der zusammen mit Andreas Knillmann die WSG betreut. Im Prinzip lag das Gohrke-Team über die gesamte Spielzeit im Hintertreffen. Nach schlechten Start in Viertel eins (1:3) konnte die WSG die Partie im zweiten Durchgang ausgeglichen gestalten (3:3). Mit einem 4:6 ging es in die Halbzeitpause.

"Ich wusste, dass wir unsere Chance bekommen würden", erklärt Gohrke. In der Tat, zwar traf Essen früh im dritten Viertel zum 9:5, blieb aber bis Abpfiff ohne Tor. Die WSG robbte sich Tor um Tor heran. Spätestens nach dem 8:9 schien die Wende nahe. "Wir haben in Überzahl die falschen Entscheidungen getroffen", bedauert Gohrke. "Dadurch konnten wir das Spiel nicht mehr drehen." Da mit Kevin Leismann, der nach einer Rolle (böses Foulspiel) wie sein Gegenspieler einen Platzverweis kassierte, ging der WSG in der Schlussphase etwas die Torgefahr abhanden. So reichte es nicht mehr zum Sieg.