Markus Palka ist Stadtmeister

Volker Schrade vom TuS 09 hatte es im Vorfeld bereits befürchtet. Und der Teamsprecher des Landesliga-Aufsteigers sollte sich nicht täuschen. Die Tischtennis-Stadtmeisterschaften 2015 waren schlechter besucht als in den Jahren zuvor.

Oer-erkenschwick.. "Ich hatte es ja geahnt. Der Zeitpunkt war nicht günstig", sagt Schrade. Wo sonst 20 bis 30 Aktive in der Herrenklasse um den Sieg kämpften, waren es in diesem Jahr gerade einmal zehn Spieler. Was nichts am Ausgang änderte, den auch 2015 heißt der beste Tischtennisspieler der Stadt Oer-Erkenschwick Markus Palka. Die Nummer zwei des Bezirksliga-Dritten setzte sich in Abwesenheit von Spitzenbrett Maximilian Knieper im Finale gegen Frank Spiekermann in drei Sätzen durch. Zuvor hatte Palka sich im Halbfinale gegen den für Bezirksligist PSV Recklinghausen spielenden Oer-Erkenschwicker Bernd Pohlmeyer durchgesetzt. Pohlmeyer, der bei den "Polizisten" im oberen Paarkreuz gemeldet ist, entschied das kleine Finale um Platz drei gegen TuS-Spieler Matthias Späth für sich. Und im Doppel war der "Gastspieler" sogar noch etwas erfolgreicher, holte an der Seite von Christopher Schrade den Stadtmeisterpokal. Im Finale gab’s einen Sieg gegen Markus Palka und Sebastian Wachtel, dem dritten Spieler aus der Aufstiegsmannschaft des TuS. Bevor am Abend aber die erwachsenen Vereinsspieler an die Platten gingen, waren einige Entscheidungen bereits gefallen. Den Anfang machten in der Turnhalle der Ewaldschule dabei die Jugend- und Schülerklasse, die beide mit je vier Teilnehmern ebenfalls nur spärlich besetzt waren. Luca Frenken siegte im Schüler-Einzel vor Lukas Behm, Simon Behm und Hendrik Wessel. Und auch im Doppel war Frenken an der Seite von Lukas Behm erfolgreich.
In der Jugendklasse siegte Moritz Rusche vor Dennis Schwedhelm, Maximilian Funke und Niklas Wolf. Das Doppel gewannen Rusche/Funke.
Die mit 14 Startern stärkste Konkurrenz gab’s in der Hobbyklasse, in der alle Tischtennisspieler aus Oer-Erkenschwick oder einen Oer-Erkenschwicker Verein starten durften, die an keinem Ligabetrieb teilnehmen. Hier war es Max Riske, der gleich zwei Pokale mitnehmen durfte. Im Einzel setzte er sich vor Peter Hohenhorst, Andreas Gabisch und Roger Gad an die Spitze. Mit Gad gewann er zudem das Doppel gegen Yakota/Eckard.

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