Man sieht sich immer zweimal
15.02.2010 | 16:57 Uhr 2010-02-15T16:57:00+0100Vor zwölf Monaten war sie noch frühzeitig gescheitert. Diesmal gewann Aleksandra Romanova die Frauen-Konkurrez beim Paul-Kottmann-Cup des TC Marl 33.
Marl. Gegen Ina-Patricia Zimmermann (Lintforter TC) schied Tennisspielerin Alexandra Romanova beim Paul-Kottmann-Cup des TC Marl 33 aus. Diesmal drehte die Russin in Diensten der TG Hüls den Spieß um. Sie bezwang die Marlerin Zimmermann, die selbst früher einmal für die TG spielte, im Halbfinale 7:5, 6:1 und setzte sich auch im Finale gegen Zita Engbroks (ETuF Essen) 6:3, 6:3 durch. Damit gewann die an drei gesetzte Romanova als Nachfolgerin von Anastasia Meglinskaya (TG Hüls), die 2009 triumphiert hatte, die Frauenkonkurrenz zum Auftakt der WTV-Nachwuchs-Circuit, einer U 21-Serie.
Bei den Männern spielte Nicoals Plath (TC Rheinstadion Düsseldorf) ein konkurrenzlos gutes Turnier. Nachdem er kampflos ins Finale eingezogen war, Konstantin Gerlakh (Tennisakademie Marl) hatte sich krank abgemeldet, setzte sich Plath im Endspiel 7:5, 6:2 gegen den an acht gesetzten Marc Drüppel durch. Damit gewann ein ungesetzter Spieler das Turnier, der Düsseldorfer war zuvor nach einer 18-monatige, gesundheitsbedingten Pause zurück in den Spielbetrieb gekommen. Auf seinem Weg zum Sieg beim Paul-Kottmann-Cup hatte er unter anderem den an drei gestzten Vincent Jänsch-Müller (Hannover) bezwungen.

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