Löwen II haben weiter zu kämpfen
13.12.2009 | 19:01 Uhr 2009-12-13T19:01:00+0100Herten. Weiter zu kämpfen haben in der 2. Basketball-Regionalliga die Hertener Löwen II. Beinahe erwarungsgemäß musste sich Aufsteiger dem SV Hagen-Haspe II mit 72:105 (38:59) geschlagen geben.
„33 Punkte Differenz sind zuviel”, sagte ein ernüchterter Spielertrainer Niklas Krenz, der mit 20 Punkten der erfolgreichste Akteur seines Teams war. „Hagen zwar nur gegen Recklinghausen und Werne verloren. Aber trotzdem kann das Ergebnis gegen eine solche Mannschaft besser aussehen. Die Niederlage spiegelt unsere jetzige Verfassung wider. Die Verunsicherung ist groß.
Das Muster wiederholt sich immer wieder: Auch gegen Hagen begann der Neuling stark, lag nach fünf Minuten sogar mit 14:13 in Führung und bewies bis zu diesem Zeitpunkt, dass er selbst gegen eine der Spitzenmannschaften bestehen kann. Aber binnen vier Minuten stießen die Löwen dann mit dem Hintern um, was sie sich vorher mit den Händen mühsam erarbeitet haben. „Leichte Ballverluste, schlampige Pässe. Es war wie so oft schon in dieser Saison”, so Krenz. So zogen die Gäste schnell mit einem 11:0-Run davon und führten bereits nach dem Ende des ersten Viertels klar mit 32:17. Ein Vorsprung, der gegen die Löwen in der aktuellen Verfassung schon mehr als die halbe Miete ist.
Immerhin gelang es den Gastgeber danach über weite Strecken, sich ordentlich zu präsentieren, ließen sich im Schlussviertel dann aber noch einmal regelrecht vorführen. Ein Spiel noch in Lüdenscheid und dann ist erst einmal Pause. „Dann können wir die Hinrunde abhaken und im Training die Defizite aufarbeiten”, freut sich Niklas Krenz. Technisch und taktisch gebe es Nachholbedarf. „Aber vor allem ist unsere jetzige Verfassung eine Frage des Kopfes.” Das Team braucht Selbstvertrauen.
Hertener Löwen II: Marquardt (5/1), Krenz (20/3), Stachula (3), Schiebold (15), Schmüdderich, Nolte (5/1), Maiswinkel (1), Bowser (19/1), Lukenda (4)
Viertel: 17:32, 21:27, 20:20, 14:26

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