"Levitation" startet mit neuem Programm in die Saison

Freies Schweben - so wird Levitation, der Gruppenname von 14 Jazz- und Modern Dance-Tänzerinnen, aus dem Englischen übersetzt. Diese üben nun eifrig für das erste Turnier der nächsten Saison, das am 22. Februar in Wuppertal stattfinden soll.

Waltrop.. Kostüme, Musik und die Choreografie für das erste Turnier im neuen Jahr sind so gut wie fertig. "An der Choreografie arbeiten wir seit Ende September, vermutlich werden wir im Januar mit dem Feinschliff beginnen", erzählt Luisa Popp, selbst Tänzerin und Trainerin.

Der Song, zu dem getanzt werden soll, stammt von James Arthur und heißt "Certain Things". Er erzählt von einer Liebe, die immer wieder zurückkommt und trotz einiger Fehler die einzig wahre Liebe ist. Diese Geschichte fängt die Choreografie von "Levitation" auf: Es gibt zwei unterschiedliche Kostüme, ein helles und ein dunkles "Es wird nach einem Partner gesucht - und dieser letztlich wieder verloren, immer wieder", verrät die Trainerin. Bislang tanzte "Levitation" zu schnelleren Liedern. "Diesmal möchten wir zeigen, dass wir uns auch gut zu langsamerer Musik bewegen können".

Für das Turnier im Frühjahr sieht Luisa Popp gute Chancen: "Wir bemühen uns und hoffen auf den Aufstieg". Besonders schön wäre dies für die Gruppe, denn als Rebecca Beermann und Luisa Popp das Training der Formation vor drei Jahren übernommen haben, wäre sie fast abgestiegen. Seitdem halten sich die Mädels aber in der Verbandsliga und hoffen erstmalig auf die Oberliga. "Wir sind in einer guten Lage, in der wir uns erlauben können, anzugreifen", erzählt Luisa Popp stolz. Dass Feinschliff vonnöten ist, sieht die Trainerin dennoch: "Wir müssen an der Synchronität und Bewegungsqualität arbeiten, damit die Abläufe sauberer werden". Ansonsten zeigt sich die Tänzerin begeistert von der Gruppe "Es soll kein Einzeltanz werden, die Mädchen ergänzen sich".

Und damit hat sie recht, den Zusammenhalt und die Freundschaft der Gruppe erkennt man auch bei ihrem Tanz. Jedoch schaut die Trainerin mit einem Wermutstropfen auf das Turnier im Februar in Wuppertal: Leider können Rebecca Beermann und Luisa Popp nicht dabei sein, da sie am selben Tag ein Regionalliga-Turnier in Dinslaken haben. "Auf sich allein, werden die Mädchen natürlich nicht gestellt sein - neben mentaler Unterstützung schicken wir ihnen ehemalige Tänzerinnen des Vereins mit nach Wuppertal.", lacht Luisa Popp.