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Kein großer Druck für Haltern, Erkenschwick will nachlegen

18.02.2010 | 15:52 Uhr

Recklinghausen. Während die Landesliga-Handballer des HSC Haltern-Sythen am Sonntag (18 Uhr) beim TuS Jahn Dellwig nach dem abgeschriebenen Aufstieg ohne großen Druck antreten, geht es für den FC Erkenschwick am Samstag (19.45 Uhr, Willi-Winter-Halle) gegen den TuS Hattingen um einiges mehr.

„Hattingen hat eine ziemlich junge Mannschaft, die auch noch mit einigen A-Jugendlichen bespickt ist. Sie setzen in erster Linie auf Tempohandball und eine offensive Deckung. Sie wollen Mannschaften zu Ballverlusten zwingen”, sagt Erkenschwicks Trainer Jörg Müller. Im Hinspiel gingen in Hattingen ersatzgeschwächte Erkenschwicker mit 25:40 unter .Die Situation sei nach dem Erfolg gegen Westfalia Herne II aber eine andere. „Wir wollen den Schwung und die gute Stimmung mitnehmen”, so der Übungsleiter. Der erwartet, dass sich der Kampf um den Klassenerhalt auf sein Team, die Herner, Westfalia Rhynern sowie den TuS Ickern beschränken wird. „Wenn drei Mannschaften am Ende absteigen und diese vier nur in Frage kommen, haben wir eine Chance von 25 Prozent. Da hatten wir schon einmal eine schlechtere Chance.”

Die Halterner wollen dagegen die Spielzeit so gut wie möglich zu Ende bringen und in der nächsten Spielzeit wieder angreifen. Die Planungen dazu laufen auf jeden Fall auf Hochtouren. Nach Christian Drüppel, der zuletzt bei Liga-Konkurrent HSG Schalke aktiv war, kehrt mit Stefan Redemann ein weiterer ehemaliger Leistungsträger zurück. Redemann spielt derzeit noch bei Oberligist TuRa Bergkamen. „Das ist eine Verpflichtung, die mir sehr am Herzen lag. Mit den Zugängen kann es nur unser Ziel sein, wieder in die Regionen vorzustoßen, in denen wir uns vor einigen Jahren befanden”, so Trainer Michael Strickling. An ein Unentschieden wie im Hinspiel glaubt er für die Partie in Dellwig nicht. „Da hatten wir das Spiel über vierzig Minuten im Griff. Mittlerweile haben wir uns aber stückweise weiterentwickelt.”

Stefan Müßner

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