Kein Befreiungsschlag für die HSC-Frauen
15.11.2009 | 20:41 Uhr 2009-11-15T20:41:00+0100Recklinghausen. Zwar kam für HSC-Trainer Carsten Gerhartz nicht der erhoffte Befreiungsschlag, aber dennoch zeigte er sich nach der 21:24-Niederlage seiner Verbandsliga-Handballerinnen gegen die HSG Hohenlimburg weitaus zufriedener als es noch in der letzten Woche der Fall war.
„Wir haben zwar die Chance vertan gegen einen direkten Nachbarn zu gewinnen, aber trotzdem macht mir das Spiel Mut.” Noch unter der Woche berief Gerhartz eine erste Krisensitzung ein, um die auffälligen Defizite seiner Mannschaft offen anzusprechen. Schließlich steht der HSC nach sieben Spieltagen erst mit zwei Pluspunkten da. Das Team schien sich Gerhartz' Worte zu Herzen genommen zu haben und leisteten den Hagenerinnen die ersten 20 Minuten großen Widerstand. Erst dann brachen die Gäste ein und lagen schnell 8:12 zur Halbzeit zurück. Auch die Halbzeitpause brachte keine Besserung mit sich und der HSC geriet immer weiter ins Hintertreffen. „Da hat meinen Spielerinnen der Mut gefehlt. Sie haben sich nicht getraut die Räume zu nutzen.” So wurden die Spielmacherinnen der Eintracht, Anne Voss und Carina Chur in Manndeckung genommen, so dass die übrigen HSC-Spielerinnen umso mehr Platz hatten. Dieser wurde aber nicht genutzt. Beim Stand von 19:13 (40.) sah Gerhartz bereits das nächste Debakel auf sich zu kommen. Doch seine Sieben nahm noch einmal die Beine in die Hand und gleichte bis kurz vor Schluss auf 20:20 aus. „Leider sind meine Mädels dann hinterher nicht für ihren aufopferungsvollen Kampf belohnt worden. Aber ich hoffe, dass der Knoten jetzt geplatzt ist”, sagte der HSC-Coach, der zudem auf Grund des kurzfristigen Ausfalls von Kerstin Flehr keine Auswechselspielerin auf der Bank sitzen hatte.
HSC Eintracht Recklinghausen: Borner - Balzer (3), Kosczielny (1), Berens (10), Chur (5/4), Krusy, Voss (2)

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