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Kampfansagen

01.02.2012 | 21:44 Uhr
Kampfansagen

Herten.   Mit 95:84 über den SC Rist Wedel ist den Rheinland Versicherungen Hertener Löwen der fünfte Sieg in Folge gelungen.

Zweites Viertel, Maik Berger hatte ja schon vorher aus der Distanz getroffen, da wollte Mac-Davis Duah den Hertener nicht so leicht zu drei Punkten kommen lassen, johlte kurz auf bei Bergers Wurf. Der saß zwar zum 44:31 für Herten, Berger ließ sich gar nicht aus der Ruhe bringen, aber das Signal war klar: Der SC Rist Wedel wollte es den Löwen keineswegs leicht machen. Zwischendurch gelang das den Gästen, aber am Ende setzten sich die Hertener mit 95:84 (45:38) durch.

Damit sind die Rheinland Versicherungen Hertener Löwen in 2012 immer noch ungeschlagen. Und anders als beim Heimerfolg über den SC Rasta Vechta, als sie das erste Viertel verloren, führten sie diesmal von Beginn an. Ein Roter Faden sollte die zwischenzeitliche Hertener 13 Punkte-Führung (19:6/7. Spielminute, 44:31/18.) aber nicht für diese Begegnung sein.

Die Hertener überzeugten in der ersten Hälfte als Team, mit zunehmender Spielzeit aber hangelte sich auch der Gast in die Begegnung hinein, punktete sich allmählich heran und schloss bis zur Pause auf, verkürzte auf sieben Punkte. 45:38 der Pausenvorsprung für die Hertener Löwen. Allerdings nahm Zamal Nixon eine Belastung von vier persönlichen Fouls mit in die Kabine und in die zweite Hälfte. In der 18. Spielminute war gegen Nixon das dritte Foul ausgesprochen worden, dazu ein technisches Foul.

Im dritten Viertel hielt Christoph Hackeneschs Korbleger zum 49:40 (22.) die Distanz. Die aber verkürzten die Gäste nicht nur stetig, sondern glichen auch aus, zum 50:50 nach 24 Minuten. Auch das ließ sich wie vorher Duahs Brüller bei Bergers Dreier-Wurf als Kampfansage der Gäste lesen, die Hertener entzifferten sie richtig. Vincent Kittmann mit Dreier zum 53:50, Raymond Wright mit Alley Hoop zum 55:50 (24.) – nun war es Herten, sich von den Gästen wegzupunkten.

Wieder konnten die Löwen bis auf 13 Punkte Vorsprung vorlegen im vierten Viertel, aber ab dem 83:76 lief das Spiel nur noch für Rist Wedel. Drei Minuten vor Schluss Harold August Johnston mit dem Korbleger zu ersten Gäste-Führung in dieser Begegnung überhaupt: 84:83 für Rist Wedel. Der Alley Hoop aber schien – nach einem Ballverlust der Gäste durch Ismet Akpinars Schrittfehler – die prägende Aktion der Hertener für diese Begegnung zu werden, als diesmal Joshua Taylor den Flugball von Zamal Nixon im Korb versenkte. Herten führte mit einem vor, 85:84, und Joshua Taylor legte dann noch aus der Distanz drei Punkte zum 88:84 nach, ebenso Zamal Nixon mit dem 91:84. Die Vorentscheidung, die statistisch gültige hieß dann 95:84.

Damit haben die Hertener Löwen das fünfte Match von fünf in der 2. Bundesliga Pro B Nord seit Jahresbeginn gewonnen. Den zweiten Platz, den zurzeit die Spot Up Medien Baskets Braunschweig belegen, haben sie weiter im Blick. Die Braunschweiger gewannen zwar auch gestern bei den Bayer Giants Leverkusen, aber es sind nur zwei Punkte, die die Hertener Löwen vom Vize-Rang der Rundenspiele trennen.

Löwen: Berger (18/4 Dreier), Wright (6), Nixon (21/3), Hackenesch (10), Kittmann (19/2), Hartmann (3/1), Marquardt (3/1), Depta (3/1), Taylor (12/2)

Rist: Johnston (34/5 Dreier), Wischnewski (6), Pettaway (17), Duah, Laatzen (3/1), Akpinar (8/1), Lühring (7), Gausa (9/2), Parohl

Viertel: 21:19, 24:19, 28:26, 22:20

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