K.o. für das Kampfsport-Event

Die für Samstag angesetzte Fightnight der MMA-Fightakademie Marl in der Rundsporthalle an der Hagenstraße musste kurzfristig gekanzelt werden.

Marl.. Blankes Entsetzen herrschte bei Organisator Fabian Wosnitza und seinen Mitstreitern, als man am Donnerstagnachmittag vom Sportamt über den Widerruf der bereits seit längerer Zeit erteilten Veranstaltungsgenehmigung informiert wurde.

Es dauerte lange, bis die Gründe für die Absage ermittelt werden konnten. Man berief sich schließlich auf Sicherheitsbedenken seitens der Polizei, die diese mit Hinweisen auf mögliche Zuschauerausschreitungen mit Rockerbezug begründete. Die Polizei kündigte in diesem Zusammenhang an, dass sie das Gelände am Samstag im Auge behalten werde.

Die Ereignisse in Würselen aus der nahen Vergangenheit spielten da wohl eine Rolle. Der Veranstalter des Meetings muss diesen Tiefschlag erst einmal verdauen. Hier muss also von heute auf morgen ein akribisch vorbereitetes Ereignis kurz vor dem Startschuss abgesagt werden, alle geleisteten Vorarbeiten waren umsonst.

Da kommt ein gehöriges Bündel Arbeit auf den Klub zu. Zunächst einmal muss die Rückzahlung für die 460 verkauften Eintrittskarten vorbereitet und durchgeführt werden. Desweiteren stehen Regressansprüche der Caterer ins Haus.

Promoter Wosnitza fügt hinzu: "Der finanzielle Verlust wiegt schwer, aber auch die Kämpfer tun mir leid. Sie haben sich seit Wochen im harten Training auf diesen Abend vorbereitet und teilweise ordentlich Gewicht gemacht, um in den einzelnen Klassen antreten zu können!" Er will sich aber nicht entmutigen lassen und möchte versuchen, das Event zeitnah an anderer Stelle durchzuführen.