Internationale Fightnight in Marl

Die Freunde des Kampfsports sollten sich den kommenden Samstag in ihrem Terminkalender rot anstreichen! Da präsentiert die Fight-Academy MMA Marl ab 17 Uhr (Einlass 15 Uhr) ihre erste große Fightnight in der Rundsporthalle an der Hagenstraße.

Marl.. In den Kategorien Boxen, Kickboxen und MMA (Mixed-Martial-Arts) hat Organisator Fabian Wosnitza insgesamt 20 Kämpfe zusammengestellt. Vom Marler Gym an der Bebelstraße gehen sieben Fighter an den Start.

Des weiteren steigen Sportler aus Recklinghausen (Anima MMA RE-Suderwich und Vestside Warriores RE), Herne, Castrop- Rauxel und weiteren Städten in den Ring. Ein Belgier und ein Franzose geben dem Event internationales Flair.

Beim absoluten Highlight des Abends stehen sich in der Disziplin MMA (=gemischte Kriegskünste) der deutsche Spitzenkämpfer Saba Bolaghi von MMA Spirit Frankfurt und Teddy Violet von MMA France gegenüber. Bolaghi gibt in Marl seine Abschiedsvorstellung in Deutschland. Er will sich der Ultimate Fighting Championship (UFC) in den USA anschließen. UFC ist der weltweit größte Veranstalter und Marktführer.

Während das MMA-Fighting in den USA eine durchaus populäre Kampfsportart darstellt, genießt diese in Europa einen eher schlechten Ruf. Beim MMA bedienen sich die Kämpfer sowohl der Schlag- und Tritttechnik (Striking) des Boxens, Muay Thai und Karate als auch der Bodenkampf- und Ringtechniken (Grappling) des Brazilian Jiu-Jitsu, Ringen, Judo und Sambo.

Der große Unterschied zu den Vollkontakt-Sportarten besteht darin, dass auch im Bodenkampf geschlagen und zum Teil getreten werden darf. Da ist knallharte Action angesagt. Übrigens: Dies führte im Jahr 2010 zu einem Sendeverbot im deutschen Fernsehen. Es wurde 2014 aber wieder aufgehoben.

"Promoter" Wosnitza erklärt: " Wir möchten unseren Sport mit dieser Veranstaltung ins rechte Licht rücken und unsere Fight-Academy vorstellen".