HSG Vest verliert nach Herzschlagfinale

Diese Niederlage macht Mut. Eine stark auftrumpfende HSG Vest leistete der klassenhöheren und favorisierten SG TuRa Halden-Herbeck erbitterten Widerstand. Dennoch stand unter dem Strich das Aus im HWV-Pokal: Mit 28:29 nach Verlängerung unterlagen die Recklinghäuser Landesliga-Handballerinnen.

RECKLINGHAUSEN.. "Am Ende fehlte uns das Quäntchen Glück", befand ein rundum zufriedener Dirk Busche, der zusammen mit Alexander Gerdes die HSG betreut. Im Herzschlagfinale des rassigen Vergleichs vergab man zweimal vom Kreis und Luisa Tekath "nagelte" einen Siebenmeter an den Pfosten.

Die Heimsieben begann, im Gegensatz zu den meisten bisherigen Punktspielen, mit viel Elan und lieferte den Gästen einen Vergleich auf Augenhöhe. Nach einer Viertelstunde knickte die HSG jedoch kurz ein, was Halden-Herbeck eiskalt nutzte, um auf 10:6 davonzuziehen.

Unbeeindruckt davon zeigte die HSG Moral und fand über den Kampf zurück in die Spur. Leonie Kasper (2) und Luisa Tekath verkürzten auf 9:10. Bei 14:15 für den Verbandsligisten wurden die Seiten gewechselt.

Den Anfang des zweiten Durchgangs verschlief die HSG, drehte einen 13:18-Rückstand jedoch fast mühelos. Den Schlusspunkt der Aufholjagd setzte Julia Schug und egalisierte zum 22:22 (48.). Am Ende der regulären Spielzeit hieß es 26:26, zur Hälfte der Verlängerung 28:28. Schlussendlich erzwang Haldens Sabrina Richter die Entscheidung - 28:29.