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HSC- und PSV-Frauen sind in der Pflicht

19.02.2010 | 09:30 Uhr

Nach einer dreiwöchigen Meisterschafts-Pause greifen die Verbandsliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen und des HSC Eintracht Recklinghausen wieder ins Geschehen ein.

Die PSV Recklinghausen visiert am Samstag (15.45 Uhr, Sporthalle Nord) in der Partie gegen die SG TuRa Halden-Herbeck wichtige zwei Punkte für den Klassenerhalt an. Schließlich musste sich die PSV im Hinspiel nur knapp (23:26) geschlagen geben und darüber hinaus konnte sie zuletzt auch gegen Gegner aus dem oberen Tabellendrittel ihr Potenzial beweisen. Dennoch bleibt abzuwarten, wie die Recklinghäuserinnen nach dem Weggang ihres Trainers Jürgen Rogowski aufgestellt sein werden. Katrin Adams, die inzwischen die Leitung des Trainings übernommen hat, gibt sich recht zuversichtlich: „Wir haben jetzt die freie Zeit gut genutzt und richtig gut trainiert. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass der unser Fleiß auch Früchte trägt.“

Ein Sieg wäre für die PSV überaus wichtig, um den Anschluss zum Mittelfeld halten zu können. Mit den Hagenerinnen kommt eine Mannschaft in die Halle Nord, die in den letzten Wochen ähnliche Probleme hatte wie ihre Gastgeberinnen. So verabschiedete sich auch bei der SG im Dezember der Trainer, so dass die verletzte Spielerin Katharina Suhr an die Seitenlinie wechselte. „Hagen ist mit uns auf Augenhöhe. Wir müssen nur auf die starken Rückraumspielerinnen achten. Aber ich denke, dass wir mit unserer geschlossenen Mannschaftsleistung eine gute Chance haben. Die Stimmung bei uns ist momentan richtig gut“, sagt Adams, die lediglich auf Torhüterin Petra Junker verzichten muss. 

Die Handballerinnen des HSC Eintracht Recklinghausen waren bereits in dieser Woche im Kreispokal aktiv und bezwangen den Bezirksligisten RW Dorsten 31:20 und stehen somit nun im Halbfinale. „Wir waren in Dorsten zwar mit der dünnsten Personaldecke angetreten, aber unser Sieg war immer ungefährdet“, sagt HSC-Trainer Carsten Gerhartz, der beim nun anstehenden Ligaspiel beim Tabellennachbarn RSV Eiserfeld (Samstag 19 Uhr) auf Grund einer Klassenfahrt nicht dabei sein und von daher von seinem Co-Trainer Stefan Broihan vertreten wird. Die Marschroute gibt er allerdings noch klar vor: „Ein Sieg gegen das Schlusslicht ist allemal Pflicht. Wenn wir zu den anderen oberen Teams weiterhin Kontakt halten wollen, bleibt uns nichts anderes übrig als zu gewinnen.“ An das Hinspiel, das der HSC nur knapp 21:19 gewonnen hatte, erinnert sich Gerhartz nur ungern. „Das war einfach nur katastrophal.“ Darum erhofft er sich nun trotz der schlechten Trainingsbeteiligung in den vergangenen Wochen, dass sein Team an die gute Leistung der Spiele vor der Pause anknüpfen kann und zwei Punkte aus dem Siegerland mitbringt. Dafür wird Silvia Friedewald aus der Reserve des HSC aushelfen, wohingegen hinter dem Einsatz Rosi Balzer und Nicole Kosczielny noch ein großes Fragezeichen steht. Sicher ist lediglich, dass Verena Pieper die Fahrt nicht antreten kann.

Britta Becker

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