Hiobsbotschaften für die Teutonia
15.11.2009 | 17:36 Uhr 2009-11-15T17:36:00+0100Dröschede. Als wären die Leiden für Teutonia SuS Waltrop nicht schon groß genug, kamen neben der 0:3-Niederlage bei Borussia Dröschede zwei weitere Hiobsbotschaften auf Trainer Heiko Sulzbacher zu.
Kurz nach dem Seitenwechsel musste der Übungsleiter Torhüter Dennis Apitzsch auswechseln. Nach einem Schlag aufs Knie konnte der nicht mehr weitermachen. "Er wird Montag zum Arzt gehen müssen. Die Probleme hat er schon länger und jetzt muss es behandelt werden." Damit aber nicht genug, denn schon vor der Pause musste Artur Kapica das Feld räumen. Nach einem Kopfballduell war er so unglücklich auf dem Boden aufgekommen, dass er sich den Knöchel verdrehte. "Was es genau ist wissen wir noch nicht, aber auch eine Bänderverletzung können wir nicht ausschließen", so Sulzbacher.
Da geriet die 0:3-Niederlage fast in den Hintergrund und Vorwürfe wollte der Trainer seinen verbliebenen Spielern ohnehin nicht machen. "Wir haben uns gewehrt und ein paar gute Aktionen gehabt. Kämpferisch war das völlig in Ordnung. Wir machen nur leider zu viele einfache Fehler und die werden in der Westfalenliga konsequent bestraft."
In Anbetracht der langen Verletztenliste der Teutonen tut die spielfreie kommende Woche gut und nicht nur Heiko Sulzbacher hofft darauf, dass der ein oder andere aus dem Lazarett in den Trainingsbetrieb zurückkehren kann. "Wir haben lange für den Aufstieg gearbeitet und jetzt müssen wir eine schwere Situation durchstehen, aber es werden wieder bessere Zeiten für uns kommen."
Teutonia SuS Waltrop: Apitzsch (47. Wilhelm), Runge, Seidler, Pauli (47. Stöve), Volland, Behrens, Brouwer, Knößl, Kapica (32. Peveling), Beckmann, Steinmann
Tore: 1:0 (2.), 2:0 (32.), 3:0 (78.)

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