Heinrich-Truppe muss weiter um Klassenerhalt zittern

Das Positive am 3:2-Sieg gegen den TuS Hattingen II: Die Volleyballerinnen des VC Herten-Langenbochum können nicht mehr direkt aus der Landesliga absteigen.

Herten.. Da gewinnt Volleyball-Landesligist VC Herten-Langenbochum das ultimative Abstiegsduell gegen den TuS Hattingen II, muss trotzdem weiter um den Kassenerhalt bangen. Warum? Es wurde nur ein 3:2-Sieg, an dem Hattingen mit einem Pluspunkt partizipierte. Die Entscheidung, ob der VCL doch in die Abstiegs-Relegation muss, fällt erst am letzten Spieltag. Dann spielen Langenbochums Volleyballerinnen gegen FdG Herne II und Hattingen II gegen Oberaden - beide Spiele steigen zeitgleich. Dieser letzte Spieltag ist etwas für den Rechenschieber. Bei jedem Sieg ist für den VCL alles okay - bei einer 2:3-Niederlage auch, ab einem 1:3 wird‘s kribbelig und man muss auf Oberaden hoffen.

"Objektiv betrachtet hat Hattingen das etwas leichtere Spiel", denkt Trainer Horst Heinrich. Und merkt weiter an: "Sehe ich den 3:2-Sieg gegen Hattingen, müssen wir uns gegen Herne gewaltig steigern." Dabei sah die Hattingen-Nummer für den VCL in Satz eins locker aus beim 25:17. "Das gewinnen wir leicht, habe ich da gedacht. Aber auch ein Trainer darf sich irren." In Satz zwei lief nichts mehr: Hattingen siegte 25:14. Ab da ging es völlig ausgeglichen weiter in den nächsten beiden Sätzen. Satz drei holte der VCL mit 25:23. "Da haben wir den Kampf wieder angenommen und sofort lief es besser", so Heinrich.

Dann der vierte Abschnitt. Der hatte es in sich mit engen Spielständen. Beim 24:23 hatte der VCL einen Matchball - Hattingen hielt dagegen und holte diesen Durchgang mit 27:25. "Oh, Gott, was wird jetzt, habe ich da gedacht", so der Trainer. Es folgte die richtige Reaktion der VCL-Mannschaft nach diesem unglücklichen Satzverlust. In neun Minuten fegte man den TuS Hattingen II mit 15:7 vom Feld. Immerhin war das zumindest ein 3:2-Sieg - besser als nichts.


VC Herten-Langenbochum: Lisa auf der Springe, Alexandra Beeck, Clara Chemnitz, Mareike Donath, Lisa Erlebach, Daniela Fischer, Birte Honrath, Katrin Kotschenreuther, Linda Leh, Lynn Schaefer, Lisa Schmidt