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Aktionstag am 15. Juni

GV und Lebenshilfe machen gemeinsame Sache

28.05.2013 | 16:12 Uhr
GV Waltrop
GV Waltrop

Waltrop.  Über Inklusion reden, ist eine Sache. Menschen mit Behinderungen aber auch tatsächlich in den sportlichen Alltag einbinden, ist uns viel wichtiger, sagt Helmut Strzelecki, Vorsitzender des Gymnastikvereins. Am Samstag, 15. Juni, plant der GV daher ein gemeinsames Projekt mit der Lebenshilfe e.V. im Sportzentrum Nord.

Der intensive Kontakt beider Vereine kam über Strzeleckis Tochter Melanie zustande, die derzeit bei der Lebenshilfe ein "Freiwilliges Soziales Jahr" absolviert.
"Durch ihre Begeisterung habe ich mich mehr mit dem Thema beschäftigt", erzählt Strzelecki, der im März Kontakt mit der Lebenshilfe aufnahm. Diplom-Pädagoge Christoph Lücker, Leiter des Fachbereichs ambulante Dienste bei der Lebenshilfe: "Diese Aktion ist ein tolles Beispiel für den inklusiven Gedanken. Wir gehen auf einander zu und stellen etwas auf die Beine."
Innerhalb kurzer Zeit motivierten beide Vereine ihre Mitglieder - um entweder aktiv das Programm mitzugestalten oder sich als Helfer zu engagieren.
Den Auftakt des um 12 Uhr beginnenden, fünfstündigen Programms macht die Fußballmannschaft Borussia Lebenshilfe 04, die von Ute Meth betreut wird. Weiter geht es mit der Gruppe "Rhyben" (Rhythmus und Bewegungen) - dies ist ein Kursangebot der Familien-Akademie der Okidele.
Im Anschluss stellen sich die Abteilungen des GV Waltrop vor - nach den Basketballern folgen die Volleyballer, die Karate-Abteilung, die Inliner, die Wanderer und die Gymnastik-Abteilung. "Und wer möchte, kann gerne mitmachen", sagen die beiden Veranstalter Lücker und Strzelecki, die sich freuen würden, wenn sowohl Lebenshilfe-Athleten als auch GV-Sportler beim Programm des jeweils anderen einfach mitmachen.
Zum Abschluss wird es dann noch ein Konzert der "Rockers unplugged" geben.
"Zudem planen wir eine große Kuchentheke und einen Grillstand. Der Eintritt ist frei und wir würden uns über viele Besucher freuen", sagt Helmut Strzelecki, der sich über die Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe freut.
Der Erlös dieses Projekts geht an die Lebenshilfe. "Wir planen die Gründung eines Förderkontos für den ambulanten Dienst", erklärt Christoph Lücker. Somit könnten auch außer der Reihe Investitionen möglich gemacht werden.
Wichtig ist beiden Vereinen, dass es nicht bei dieser einmaligen Aktion bleibt.
So gibt es schon Termine im September, an denen ein Referent der Karate-Abteilung bei der Lebenshilfe Tipps für Selbstverteidigung gibt. "Die Türen beider Vereine bleiben offen", unterstreicht Christoph Lücker.

Von Christine Horn

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2013-05-28 16:12
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