GV in Kinderhaus chancenlos

Nach zwei Siegen in Folge mussten die Oberliga-Basketballer des GV Waltrop am Samstagmittag eine deutliche Auswärtsniederlage einstecken: Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft verlor beim SCW Kinderhaus mit 52:71 (8:14, 11:17, 13:15, 20:25).

MÜNSTER.. 
Zum Treffen um 12 Uhr kamen nur sieben Spieler. Neben den Verletzten Thiemo Heptner und Peter Csapo fehlten zudem Tolga Günsal, der kurzerhand aus privaten Gründen passen musste, Niklas Millgramm sowie Thomas Pfahl, der parallel mit der NBBL-Mannschaft von Phönix Hagen ein Spiel hatte. Der erkrankte Coach Christian Fichte war ebenfalls zu Hause geblieben. Keine guten Voraussetzungen, um sich auf den Weg nach Münster zu machen. Somit standen nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung.
Neben den sonstigen Starting-Five-Spielern Jens Steinweg, Johannes Hülsmann und Akki Kottis gehörten der zuvor langzeitverletzte Daniel Tautz, Thomas Koitzsch, Jan Kenkmann und Vincent Jablonka zum Team.
Steinweg und Hülsmann, die das Coaching übernahmen, entschieden, viel zu wechseln. Um mit dem dünnen Kader überhaupt eine Chance zu haben. "Damit wollten wir erreichen, durch die Wechsel das Tempo hochzuhalten", so Steinweg. Was letztlich aber nur bedingt von Erfolg gekrönt war.

Nur 19 Punkte in der ersten Halbzeit
In der ersten Halbzeit stand Waltrops Verteidigung zwar gut. Aber im Angriff hatte das Team doch zu viele Probleme. Nur 19 erzielte Punkte in 20 Minuten sind einfach zu wenig. "Kinderhaus hatte groß gewachsene Spieler, die sehr sprunggewaltig waren und vor allem nach Rebounds ihre Punkte machten", erläutert Steinweg. "Gerade hier fehlten uns Peter Csapo und Thomas Pfahl", berichtet der Kapitän weiter.
In der zweiten Halbzeit lief es zwar besser. "Doch zeigten wir nicht die Leistung, die wir eigentlich bringen können", bedauerte Steinweg. Von Ernüchterung nach den beiden Siegen gegen Bulmke und Herford spricht der Kapitän des Waltroper Aufsteigers nicht von Ernüchterung. "Unter den Voraussetzungen haben wir uns recht gut verkauft."

Offense muss gestärkt werden
Jetzt gilt es, zum einen auf die Rückkehr der Spieler - bis auf Thiemo Heptner, der wohl noch fünf Wochen ausfallen wird - zu hoffen. Die jüngsten Ergebnisse haben gezeigt, dass an der Offense intensiv gearbeitet werden muss, damit die Automatismen besser klappen und häufiger zu Erfolgen führen sollen. Am kommenden Samstag steht nun das Heimderby auf dem Programm: Zu Gast ist dann Citybasket Recklinghausen II.