Glücklicher Sieg für Spvgg. II

Die zweite Mannschaft der Spvgg. Erkenschwick lässt nicht abreißen. Das Team von Trainer Daniel Bergmannshoff schlug den SC Herten mit 2:1 (2:1) und bleibt in der Kreisliga A2 weiterhin erster Verfolger von Spitzenreiter FC/JS Hillerheide.

Oer-erkenschwick.. Es begann sehr verheißungsvoll: Gerade einmal vier Minuten waren gespielt, da zappelte das Leder zum ersten Mal im Netz der Gäste: Umut Ceribas war auf der linken Seite zu schnell für seinen Gegenspieler unterwegs und schloss trocken zum 1:0 ab (4.).

Überhaupt gehörte die Anfangsphase ganz klar den Gastgebern. Immer wieder spielten sie schnell und präzise nach vorne und kamen zu großen Möglichkeiten. So verpasste Tim Okrongli seine Chance frei vor SC-Torhüter Jonas Fischer (8.), wenig später parierte Fischer gegen Sebastian Bozjak (11.). Dann mussten Bergmannshoff wie aus dem Nichts eine Schrecksekunde überstehen, denn Alexander Kramps verschätzte sich bei einem langen Ball, den Michael Depta aber neben das Tor setzte (14.).

Anschluss für Herten per Freistoß
Das war zunächst nicht mehr als ein Warnschuss. Bozjak traf kurz darauf die Latte des Hertener Tores (16.). Nach 35 Minuten fiel dann endlich das zweite Tor bei einem Konter durch Ahmet Oezcan, und Bozjak lief völlig frei auf das Gäste-Tor zu (37.). Herten kommt per Freistoß zum Anschluss Aber das war es dann mit der haushohen Überlegenheit der Gastgeber.

Noch vor der Pause schaffte der SC durch einen direkt verwandelten Freistoß von Christian Bazovicar (40.) den Anschluss, und dieser Treffer veränderte die Begegnung. Die Spvgg. verlor die Linie, und Herten nutzte das geschickt. Rund 20 Minuten vor dem Ende drängten die Gäste vehement auf den Ausgleich und hätten ihn auch mehrfach erzielen können. Simon Triefenbach scheiterte aus zehn Metern am stark reagierenden Daniel Ridder im Oer-Erkenschwicker Tor (71.). Ridder war auch bei Tobias Klopps Kopfball auf fünf Metern (87.) zur Stelle und hielt seinem Team damit den Sieg fest

Trainer Daniel Bergmannshoff, der selbst nicht spielte, sah das Gegentor als Knackpunkt an. "Der Mannschaft fehlt einfach die Stabilität", sagte er. "Das Gegentor hat viel durcheinandergebracht." Ausnehmen von der Kritik wollte Bergmannshoff allerdings Sechser Stefan Ortmann sowie Daniel Ridder zwischen den Pfosten.