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Geschichte mit Ziellinie

25.05.2012 | 18:31 Uhr
Geschichte mit Ziellinie

Marl. Zwei Spieltage noch, dann ist die NRW-Liga Geschichte. Zwei Spieltage noch, an denen der VfB Hüls an einer anderen, eigenen strickt, die sich direkt anschließen würde. Relegation ist sie betitelt, und in Spielen zuerst gegen den MSV Duisburg II (Pfingstmontag, 15 Uhr, Badeweiher) und am Sonntag darauf auswärts bei Arminia Bielefeld II muss der VfB den Einstieg finden.

Für den MSV Duisburg II ist das Thema Regionalliga schon durch, die U23 des Zweitligisten ist bereits für diese Spielklasse qualifiziert. Trotzdem wird die Mannschaft am Montag von vielen Fans unterstützt werden. Offenbar nehmen die MSV-Anhänger die Auswärtsfahrt der zweiten Mannschaft als Gelegenheit zur „Saisonabschlussfahrt“ wahr. Deshalb wird die Begegnung Montag am Badeweiher auch als Sicherheitsspiel eingestuft.

Dass die Duisburger den Aufstieg sicher haben, darüber muss VfB-Trainer Martin Schmidt keine Sekunde lang nachdenken: „Das sind junge Spieler, die sich empfehlen wollen. Die werden über 90 Minuten Gas geben. Gegen wen die spielen, ist denen egal.“ Was der MSV-Unterbau auf die Wiesen der NRW-Liga vor allem in der Rückrunde gezaubert hat, spricht auch für sich.

In der bisherigen Rückrunde haben sich die Duisburger mit zwölf Dreiern in 15 Spielen auf den direkten Weg in die Regionalliga gepunktet. Trotzdem muss der Zweitligist auf Trainersuche für seine zweite Mannschaft gehen. Wenn diese Saison beendet ist, hört Djuradj Vasic als Coach auf, aus privaten Gründen.

Der Blick zum Gegner und zu den Konkurrenten um einen Platz unter den ersten Neun fällt aus Hülser Sicht kurz aus. Es muss viel passieren, soll der VfB schon nach diesem Spieltag Relegationsteilnehmer sein. In jedem Fall sind es gegen Duisburg 90 Minuten, die (mit) darüber richten, ob der VfB seine Wunschziellinie überquert.

Dabei wird Tim Helwig (Schulterverletzung) als Alternative im Sturm fehlen, wie auch die ebenfalls verletzten Matthias Krantz, Glen Akama Eseme und Kai von der Gathen.

Keine kleine Ausfall-Liste, aber nach seinem fünf Minuten-Comeback beim 1:1 bei Viktoria Köln ist Christian Erwig wieder im Hülser Sturm dabei. Martin Schmidt dazu: „Er wird nach seiner Verletzung noch nicht der sein, der über 90 Minuten den Platz rauf und runter läuft. Aber er ist kaltschnäuzig genug, um vielleicht zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle zu sein. Aber nicht nur er. Das Kollektiv ist weiter gefragt.“ Aber Erwig sei einer, der den Unterschied machen kann.

Dass die Möglichkeit besteht, dass der VfB schon am Montag auf dem eigenen und durch die Ergebnisse auf anderen Plätzen eine sportliche Entscheidung in seinem Sinne bekommt, ist am Badeweiher nur eine vage Aussicht. VfB-Fußballboss Horst Darmstädter sagt: „Wir haben nichts Besonderes geplant, falls wir am Montag schon am Ziel sein sollten.“ Mit dem kleinen Zusatz: „Aber wir sind in der Lage, da sehr schnell was auf die Beine zu stellen.“ Vorlegen muss die Mannschaft.

Stephan Falk



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