Germania-Frauen trotzen Meckinghoven ein 1:1 ab

Der Tabellenzweite beim Schlusslicht und der Schießbude der Liga - das sollte eigentlich eine klare Angelegenheit werden. Doch die leichten Bedenken, die Trainer Peter Rusina schon im Vorfeld geäußert hatte, bewahrheiteten sich: Die Kreisliga-Fußballerinnen von SW Meckinghoven kamen bei der DJK Germania Lenkerbeck nur zu einem 1:1 (0:1).

Datteln.. Bedingt durch das Verletzungspech und drei berufsbedingte Absagen war Rusina nur mit zehn Spielerinnen nach Marl gefahren, die - zunächst gegen ebenfalls nur zehn Lenkerbeckerinnen - einen schweren Stand hatten.
Die Gastgeberinnen spielten wider Erwarten forsch auf, blieben vor dem Meckinghover Tor aber viel zu harmlos. Gefährlicher waren da die Aktionen der Meckinghoverinnen. So in der 12. Minute, als Monika Kopton Germanias Torfrau Sarah Kroll prüfte. Oder in der 18. Minute, als Kopton nach schöner Vorarbeit von Rabea Mehrwald frei vor Kroll auftauchte, die aber abwehren konnte.

Ein missglückter Rückpass zu Kroll führte schließlich zum 0:1: Kopton reagierte am schnellsten, lief dazwischen und schob ein (21.).

Nach dem Seitenwechsel wurde Lenkerbeck gefährlicher. Knackpunkt war dann die 65. Minute, als Nicole Mittelberg nach einem schweren Foul verletzt ausscheiden musste. Mit nur noch neun Spielerinnen gegen die mittlerweile vollzähligen Lenkerbeckerinnen sahen sich die Schwarz-Weißen in die Defensive gedrängt. Die logische Folge war der Ausgleich durch Jaqueline Preuß in der 83. Minute. "Gar nicht gefallen hat mir Lenkerbecks harte Gangart", kritisierte Rusina.