Gallert muss Druck ablassen

Wer Oliver Gallert, Trainer des SV Hochlar 28, kennt, der weiß, dass er die Leistungen von Schiedsrichtern nicht kritisiert. Das gehört sich nicht, betont er. Nach dem Pokalspiel am Dienstagabend beim TSV Raesfeld musste er jedoch Druck ablassen.

Raesfeld.. Weniger das Pokal-Aus in der dritten Kreispokal-Runde ärgerte Gallert, sondern eher die Art und Weise, wie die 3:4 (1:2)-Niederlage zustande gekommen war: Zwei "grenzwertige Freistoß-Entscheidungen", so Gallert, hatten schwerwiegende Folgen für die Gäste vom Segensberg - 0:2 (5., 32.). Es sollten die einzigen Raesfelder Torschüsse in der ersten Halbzeit sein, berichtet der Coach.

Trotz deutlicher Vorteile kam Hochlar zunächst nur zum Anschlusstreffer: Nach Vorarbeit von Metin Eren traf Sinan Özkaya zum 1:2 (40.). Dennis Christiansen und Tobias Portmann trafen jeweils nur den Pfosten. Portmann machte es in Hälfte zwei besser, als er einen Alleingang zum 2:2 abschloss (50.).

Dem 2:3 (65.) sei ein Foul an Torhüter Jan Sternemann vorausgegangen, moniert Gallert. Raesfeld legte per Handelfmeter das 4:2 nach (75.). "Die Schiedsrichterin stand auf unserer Höhe und wir konnten die Szene nicht sehen", erklärt der Coach. Nach dem 3:4-Anschlusstreffer durch Sinan Özkaya (83.) drängte Hochlar auf den Ausgleich. Ohne Erfolg. Bitter: Nach einem Foul an Tobias Scheib sowie einem Handspiel im Raesfelder Strafraum blieb der Elfmeter-Pfiff aus.

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