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Führungsspieler und Jungfüchse

23.08.2013 | 09:05 Uhr
'Mein wichtigster Mann', lobt WHV-Coach Christian Habicht Stephan Speckbacher (M.), der nun noch ein Jahr dranhängt. -- Horn
'Mein wichtigster Mann', lobt WHV-Coach Christian Habicht Stephan Speckbacher (M.), der nun noch ein Jahr dranhängt. -- Horn

Waltrop.  Ich bin augenblicklich sehr zufrieden, sprudelt es förmlich aus Christian Habicht. Der Trainer des Waltroper HV lobt trotz mäßiger Ergebnisse seine Handballer nach der bisherigen Vorbereitung. Die Resultate sagen zwar anderes aus. Aber wir sind definitiv auf einem guten Weg, urteilt Habicht, der seiner Truppe ein gutes Zwischenzeugnis vor dem Ligastart Mitte September ausstellt.

So setzte es eine klare Pleite mit zwölf Toren Unterschied bei Landesligist TuS Ickern und eine knappe Pleite bei der klassengleichen DJK Ruhrtal Witten. "Ich habe in beiden Spielen sehr viel durchgewechselt. Aber die Ansätze waren schon sehr gut", analysiert Habicht.

Der WHV wagt nach Bezirksliga-Abstieg den kompletten Neauanfang. Viele Spieler aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend sind nachgerückt. "Und die Jungs bereiten mir richtig Freude", schildert Habicht. "Sie sind lernbereit, zuverlässig und meinungsfreudig. Sie üben vernünftige Kritik, die ich mir gern anhöre", sagt Habicht. "Die Stimmung ist super. Auch weil wir keine Meckerköpfe mehr im Team haben."

Das Gerüst der Mannschaft stehe. Spieler wie Steffen Krebs, Dennis Szepaniak oder Florian Bellendorf sollen die "Jungfüchse", wie Habicht seine Schützlinge liebevoll nennt, führen. Als "wichtigsten Mann" für seine aktuelle Agenda bezeichnet der WHV-Coach Stephan Speckbacher. "Ich konnte ihn überreden ein Jahr dranzuhängen. Mit seiner Erfahrung ist er ein wertvoller Spieler für uns."

Vor allem im taktischen Bereich muss Habicht seine Mannschaft umbauen. "Wir müssen viel schneller auf den Beinen sein", urteilt Habicht, der deshalb viele Laufeinheiten und Intervall-Training auf den Trainingsplan gesetzt hat, um offensiver zu verteidigen und einfache Tore durch Gegenstöße zu erzielen.

"Wir müssen viele neue Abläufe einstudieren. Das braucht seine Zeit. Ich muss die Taktik auf die Mannschaft zuschneiden", so Habicht. Diese Entwicklung werde nicht bis Saisonbeginn abgeschlossen sein. "Wir müssen geduldig sein. Aber die Jungs ziehen gut mit", so Habicht, der aktuell stets 17 bis 20 Spieler im Training hat. Als Saisonziel ist ein Platz zwischen Rang drei und acht fest eingeplant.

Von Kevin Korte

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