FC Marl gewinnt Turnier der Teutonen

Einen regelrechten Durchmarsch hat der FC Marl beim D-Junioren-Turnier, ausgerichtet von Teutonia SuS Waltrop, hingelegt. Der schwarz-weiße Express unter der Leitung von Dirk John nahm schon in der Vorrunde Fahrt auf und war nicht zu bremsen. Dort schlugen sie SW Röllinghausen 4:0. Es folgte ein 6:1-Erfolg gegen Nette.

Waltrop.. Zudem steuerten die Marler auch den höchsten Turniersieg bei. Ausgerechnet eine Formation des Gastgebers - die dritte Mannschaft - zwang die John-Elf mit 14:0 in die Knie. Im Viertelfinale wartete die SG Selm, die für die Marler erneut keine große Hürde darstellten - 4:1.

Wilger und John treffen
Weitaus enger wurde es da schon in der Runde der besten Vier. Dort traf der spätere Sieger des Wettbewerbs im Sportzentrum Nord auf Westfalia Herne. Hauchdünn setzten sich die Marler hier mit 2:1 durch. Das Endspiel wurde schließlich zu einem Duell zweier Stadtnachbarn. Johns Schützlinge standen der Spvgg. Erkenschwick gegenüber. Für die Entscheidung sorgten Leon Wilger und Gianluca John. Das Duo markierte die beiden Finaltreffer.

Pech für Teutonias D-Jugend
Ein bitteres Aus nach dem Viertelfinale ereilte die D I der Teutonen von Marcel Klask und Florian Sulzbacher: Ohne Punktverlust lösten die Waltroper das Ticket für die nächste Runde, in der es gegen die Oer-Erkenschwicker zunächst recht vielversprechend aussah. Sebastian Przybilla und Till Melzner hatten die Teutonen schon in der ersten Minute mit 2:0 in Führung gebracht. Nach der Hälfte der elfminütigen Spielzeit verkürzte die Spvgg. auf 1:2. In den letzten 46 Sekunden allerdings setzte die Spvgg. zu einem furiosen Endspurt an und drehte den Spieß ruckzuck um, sodass die Waltroper enttäuscht mit 2:3 das Nachsehen hatten.

Nach der Vorrunde ist Endstation
"Das war wirklich ärgerlich", sagte Klask im Nachhinein. Für Teutonias Teams zwei, drei und vier war bereits nach der Vorrunde Endstation. Auf Platz drei landete Westfalia Herne, die die BG Schwerin im "kleinen Finale" mit 4:0 bezwang. Turnierleiter Thomas Brinker war mit dem Turnierverlauf zufrieden: "Es ist alles gut gelaufen."