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Rollhockey

Es hätte auch anders ausgehen können

09.06.2008 | 18:44 Uhr

Juniorinnen des VfL Hüls gewannen Bronze durch 6:2-Erfolg gegen den Recklinghäuser HC. Ü35 des RHC verpasste gleich zu Turnierbeginn bessere Platzierung

Recklinghausen. Rang drei, vier und fünf. So lautete die Bilanz der Rollhockey-Teams des Recklinghäuser HC und VfL Hüls bei den Deutschen Meisterschaften der U20-Juniorinnen und Ü35-Herren.

Bei den Titelkämpfen der U20-Juniorinnen kam es in Wuppertal-Cronenberg zum kreisinternen Duell um Bronze. Mit dem besseren Ende für den VfL Hüls. In ihrem letzten Turnierspiel schlugen die Hülserinnen den Recklinghäuser HC 6:2 (3:2). Doch die Partie verlief spannender, als es das Ergebnis vermuten lässt. Bis gut zwei Minuten vor dem Schlusspfiff führte der VfL nur 3:2. Die Recklinghäuserinnen kämpften, hatten auch ihre Chancen. Diese blieben jedoch ungenutzt.

Für die Entscheidung sorgte dann Lisa Schwertfechter. Nach einem tollen Solo netzte die Hülserin zum 4:2 ein. Daraufhin brach der RHC ein. So schraubten Carina Pawalczyk und Christina Gehlen das Endergebnis noch auf 6:2 hoch.

Trotz der knapp verpassten Medaille zeigte sich Peter Wagner vom RHC keineswegs enttäuscht. Schließlich können die Juniorinnen von Trainerin Nicole Hambuch auch im kommenden Jahr mit dem gleichen Kader antreten. Torhüterin Jesssica Ehlert ist mit 17 Jahren die älteste Spielerin. „Die Mannschaft hat Perspektive”, so Peter Wagner. Alle hätten in der vergangenen Saison auch schon in der Bundesliga-Erfahrugen gesammelt.

Ähnlich optimistisch geht der VfL Hüls die nächste Spielzeit an. Denn auch das Marler Team bleibt in der jetzigen Besetzung zusammen. „Dann tritt das junge VfL-Team als Mitfavorit an”, ist sich Damen-Trainer Hans Bohmann sicher.

Den Sprung aufs Treppchen verpasste die Ü35 des Recklinghäuser HC bei den Meisterschaften in Schweinfurt. Zwei Niederlagen zum Auftakt gegen den späteren Deutschen Meister GRSC Mönchengladbach (2:4) und RSC Darmstadt (1:3) kosteten dem RHC, der mit ehemaligen Bundesliga-Spielern aus Hüls, Herten und Recklinghausen antrat, den Halbfinaleinzug.

Im Folgenden hielt sich der RHC schadlos. So wurde der sächsische Vertreter RHC Böhlitz-Ehrenberg gleich zweistellig (10:1) bezwungen. Auch gegen RSV Weil am Rhein behielten die Recklinghäuser mit 4:2 die Oberhand.

Im Spiel um den fünften Platz lag der RHC zur Pause noch 1:2 hinten. Nachdem Michael Zielinski schon zum 1:1 getroffen hatte, glich er auch in der zweiten Hälfte aus. Den Siegtreffer markierte dann Stefan Sobanski.

Rupert Joemann

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