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Einer der jüngsten Trainer im Kreis

20.11.2009 | 13:48 Uhr

Datteln. Er ist einer der jüngsten Trainer im Umkreis, hat aber als solcher schon einige Erfolge verbuchen können. Mit seinem Wechsel zu A-Kreisligist Germania Datteln wollte Sebastian Rasch helfen, eine neue Ära bei der Germania einzuläuten.

Auch wenn dieses Unterfangen bisher eher schleppend anläuft, Germania Datteln liegt hinter dem FC Erkenschwick und der SG Suderwich auf Platz drei, zweifelt bei den Germanen niemand an Raschs Qualitäten, die ihm zuvor bei SW Meckinghoven von vielen Seiten attestiert wurden. Alleine vier Titel bei der Stadtmeisterschaft in Datteln in Folge sprechen für sich.

Dabei hätte es den Trainer Rasch eigentlich frühesten in ein paar Jahren gegeben. Der heute 30-jährige musste seine Spieler-Laufbahn allerdings wegen Kniebeschwerden vorzeitig beenden. Als Spieler stand Rasch je ein Jahr lang für den TuS 05 Sinsen sowie den Oberligist SuS Stadtlohn auf dem Platz. Dort agierte er im offensiven Mittelfeld. Beim VfB Hüls aber, wo er vier Jahr lang in der Oberliga kickte, ließ man ihn als Stürmer ran.

Seine Trainertätigkeit begann dann auch bei den Hülsern. „Torsten Kornmeier, mit dem ich vier Jahre in Hüls zusammengespielt habe, war Jugendkoordinator in Hüls und der hat mich dann gefragt, ob ich in der Jugend trainieren möchte.” Zwei Jahre blieb er, um die C- und B-Jugend zu trainieren. Es folgten zweieinhalb Jahre bei den saenioren-Fußballern von Schwarz-Weiß Meckinghoven.

Wäre es nach den Eltern von Sebastian Rasch gegangen, hätten die schmutzigen Trikots andere waschen müssen. „Meine Eltern wollten eigentlich nicht, dass ich Fußball spiele. Als die dann einmal weg waren, hat mich ein Freund mitgenommen. Dann hat man gesehen, dass ich ein wenig Talent habe und dann bin ich dabei geblieben. Meine Eltern haben mich dann aber doch überall unterstützt.”

Christian Müßner

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