Eine akzeptable Schlappe

Es reichte schlichtweg nicht. Gegen einen stark aufspielenden ASC 09 Dortmund hielt die weibliche B-Jugend der PSV zu Beginn gut mit, musste sich dann aber der individuellen Klasse des Gegners geschlagen geben so verlor die PSV ihr Oberliga-Heimspiel mit 15:27 (5:12).

RECKLINGHAUSEN.. Bereits im Hinspiel musste die PSV beim ASC Dortmund Lehrgeld zahlen und unterlag deutlich 10:31. Dementsprechend niedrig war die Erwartungshaltung des Trainergespanns um Dominik Rochholz und Christoph Elvert an das Rückspiel.

Umso überraschender war es da, dass die PSV zu Beginn für eine ausgeglichene Begegnung sorgte. Zwar sollte der Treffer von Annika Fricke zum 1:0 die erste und auch einzige Führung der PSV bedeuten, dennoch konnte sich der favorisierte ASC vorerst nicht absetzen. In der 13. Minute traf Esther Volmer, die neben Viktoria Rigoni die zweite C-Juniorin im Kader war, zum 4:5-Anschluss.

Als der Gast wenig später in der Abwehr auf eine 5:1-Deckung umstellte, verlor die PSV an Boden. "Damit kamen wir nicht zurecht. Aber mit zwei C-Jugendlichen fehlte uns im Angriff auch die Eingespieltheit", meinte Rochholz. Bis zur Pause setzte sich der ASC bis auf 12:5 ab.

Auch in den zweiten 25 Minuten behielten die Gäste die Oberhand und setzten sich weiter ab. Besonders gegen die hochgewachsene Madleen Schöße fand die PSV nicht die geeigneten Mittel, wodurch sie mit insgesamt acht Treffern beste Werferin auf dem Feld war. Über ein 9:18 (36.) hieß es am Ende 15:27 aus Sicht der PSV, für die die Partie trotz der deutlichen Niederlage trotzdem etwas Positives mit sich brachte. "Wir wollen lernen. Das war zum Hinspiel eine deutliche Steigerung. Zudem konnten wir sehen, wo noch Luft nach oben ist und was wir im Training angehen müssen", so Rochholz.

Am nächsten Spieltag gastiert die PSV beim TV Germania Kaiserau, mit denen noch eine Rechnung offen ist. Das Hinspiel ging unglücklich mit 22:23 verloren.