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Handball: Landesliga

Ein langer Weg

02.02.2012 | 16:14 Uhr
Ein langer Weg
Mantas Kasperavicius (l.) Foto: Rainer Raffalski / WAZ FotoPool

Recklinghausen.Dass sich die Situation im Kampf um den Ligaverbleib für die Handballer von Landesligist HTV Recklinghausen selbst nach vier Heimsiegen in Folge nicht entspannt hat, zeigt, wie eng es im Tabellenkeller und im Prinzip der gesamten unteren Tabellenhälfte zugeht. Am Sonntag (17.30 Uhr) soll es deshalb auch endlich mal wieder auswärts klappen. Nämlich bei Westfalia Herne.

Mit der Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsauftritten beschäftigt sich Trainer Andreas Gutzeit bereits seit einiger Zeit. Dass es zuletzt immerhin zu Hause gut lief, daran, so der Coach lachend, kann er sich „noch gut erinnern. So viele Siege haben wir ja noch nicht geholt.“ In der Ferne war es bisher erst einer. „In den Heimspielen schaffen wir es, auch nach Rückständen sachlich zu bleiben und uns wieder heranzukämpfen.“ Als Gast gelang das nur selten.

Im Hinspiel, so Gutzeit, erlebte sein Team einen „Anachronismus. Da haben wir bis zur 45. Minute teilweise hoch geführt. Um dann am Ende hoch zu verlieren.“ Die Westfalia war ebenso wie der HSC Haltern-Sythen, der am Samstag (19.30 Uhr, Schulzentrum) den TV Brechten erwartet. mit großen Ambitionen in die Spielzeit gegangen. Jetzt findet sich die Mannschaft von Trainer Jens Körner im Mittelfeld der Tabelle wieder. Ohne realistische Hoffnungen, noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Gutzeit: „Sie sind gut besetzt. Ich gehe auch nicht davon aus, dass sie etwas zu verschenken haben.“

Derzeit ist der HTV Drittletzter, auf Schlusslicht VfL Kamen und den Vorletzten SG HC Dortmund-Süd hat das Team ein kleines Polster. Um die Klasse zu halten, müssen die Recklinghäuser voraussichtlich mindestens noch eine Mannschaft überholen. Denn derzeit, so Staffelleiter Hilmar Schöler, plane man mit drei Absteigern. Änderung durch verschiedene Szenarien in der Verbandsliga vorbehalten. Gutzeit: „Es ist noch ein langer Weg. Es ist jetzt an der Zeit, gegen Mannschaftenzu gewinnen, die nicht zu unseren direkten Konkurrenten gehören.“ Wie zuletzt Haltern, wie vielleicht jetzt Herne.

Stefan Müßner

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