Ein kleines Ausrufezeichen
08.02.2012 | 16:40 Uhr 2012-02-08T16:40:00+0100
Recklinghausen.Georg Kleine muss gar nicht lange überlegen, wenn er den beiden kommenden Pflichtspielen von Citybasket Recklinghausen eine Wertigkeit verleihen soll. Sie ist schon von der Reihung vorgegeben, ganz ohne „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“-Überbau. „Wir konzentrieren uns erst mal komplett auf den Samstag“, sagt Citybasket-Trainer Kleine, dann treffen die Recklinghäuser in der 1. Regionalliga auf den UBC Münster (Beginn 19.30 Uhr, Vestische Arena Alfons-Schütt).
Derselbe Gegner ist am Dienstag darauf, 14. Februar, an derselben Stelle zu Gast (Beginn dann 20.30 Uhr), dann geht es im Viertelfinalspiel des WBV-Pokalwettbewerbs um den Einzug in die Runde, die über die Finalteilnahme entscheidet.
Zunächst aber mal geht es um Punkte.
Das vergangene Wochenende ist abgehakt, versichert der Citybasket-Trainer. Da hat Tabellenführer Bochum AstroStars verloren, in Münster, Citybasket konnte aber nach Punkten nicht gleichziehen wegen der Niederlage in Salzkotten. Aber: „Wir haben gegen die bessere Mannschaft an diesem Tag verloren. Und dass es in Salzkotten ein schweres Spiel wird, das weiß man schon vor der Saison.“
Gegen Münster setzen die Recklinghäuser auf ihre Heimstärke, sie haben in dieser Saison bisher alle Pflichtspiele in eigener Halle gewonnen. Diese Bilanz am Samstag (und am Dienstag) zu verteidigen, wäre für die Recklinghäuser gegen Münster ein Erfolg mit einem kleinen Ausrufezeichen der Genugtuung.
In der Vorsaison konnten die Münsteraner den Gastgebern die Punkte in deren eigener Vestischer Arena wegnehmen, obwohl die Recklinghäuser zwischendursch schon zwischen zehn und 15 Punkte Vorsprung hatten.
„Wir haben da etwas gutzumachen“, sagt Georg Kleine, der sein komplettes Team aufbieten kann. Bei Münster müssen die Citybasket-Spieler besonders auf den polnischen Akteur Konrad Tota achten, ein Spieler, der sein Team mitreißen kann und zuletzt beim Sieg über Bochum 23 Punkte für den UBC machte.
Vielleicht greift die Weisheit ja etwas abgewandelt: Das nächste Spiel ist nicht das leichteste.

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