Ein Endspiel zum Abschluss
29.01.2012 | 18:47 Uhr 2012-01-29T18:47:00+0100
Es sieht derzeit nicht gut aus für die Handballerinnen der PSV Recklinghausen. Das Team des Trainerinnenduos Frauke Korfsmeier und Sandra Mroz ist nach der – zu erwartenden – Niederlage beim 1. FC Köln und dem gleichzeitigen – nicht zu erwartenden – Sieg des TV Verl bei der FSG Sulzbach/Leidersbach auf den drittletzten Platz der 3. Liga abgerutscht. Das hieße: Abstieg. In die Oberliga. Das wäre heftig.
So aber scheint es derzeit um die Leistungsfähigkeit des Teams bestellt zu sein. Die Niederlagen – auch gegen die besseren Teams der Liga – fallen nicht so hoch aus. Für einen Sieg aber kommen die PSV-Frauen zu selten in Frage.
Die Erklärung für die ungewollte Nähe zur Oberliga ist einfach. Mit Christina Weber und Stefanie Willebrand fehlen die zwei Spielerinnen, die in den vergangenen Jahren immer die besten Werferinnen im Team waren. Diese beiden Spielerinnen sind – noch – nicht zu ersetzen. Und dafür, dass die beiden schon die gesamte Saison fehlen, spielen die PSV-Frauen sogar fast schon erstaunlich gut mit.
Der Abstieg aber ist weder beschlossen noch verkündet: Verl hat nur einen Punkt Vorsprung. Besondere Note am Rande: Am letzten Spieltag Anfang Mai kommt es zum Vergleich der PSV-Frauen gegen Verl.
Viel deutet bereits jetzt auf ein Endspiel hin.

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