Ein Derby im Halbfinale?

Die Ausgangslage ist etwas kurios: Der Titelverteidiger FC/JS Hillerheide legt den Fokus lieber auf einen anderen Wettbewerb, während der 1. FFC 2003 (seit Jahren nicht mehr Teilnehmer) gern das Finale erreichen möchte. Allerdings winkt beiden Mannschaften ein besonderes Schmakerl bei erfolgreichem Abschneiden im Kreispokal-Viertelfinale: Ein Aufeinandertreffen im Halbfinale.

RECKLINGHAUSEN.. SG Borken - FC/JS Hillerheide (19:30 Uhr). Von einem Erfolgsmodell weicht man so schnell nicht ab. Ebenso verfährt Frank Spitzer vor dem Kreispokal-Viertelfinale beim A-Kreisligisten. Der Trainer der Landesliga-Frauen des FC/JS Hillerheide setzt - wie schon in den Partien zuvor - auf die Rotation. Vier bis fünf Änderungen der Startelf seien möglich, so Spitzer. Der Titelverteidiger will die Gastgeberinnen nicht unterschätzen. "Der Fokus liegt aber klar auf der Meisterschaft", wie Spitzer erklärt. Dort warten mit dem Auswärtsspiel beim SC Gremmendorf am Sonntag und in der Folge daheim gegen GW Nottuln "absolut wegweisende Partien", wie Spitzer einstuft.

SV Titania Erkenschwick - 1. FFC 2003 (19:30 Uhr). Andreas Krznar hat vor dem Kreispokal-Auftritt beim Bezirksligisten eine klare Präferenz: "Siege helfen Selbstbewusstsein aufzubauen." Der Trainer des 1. FFC sieht sein Team als ranghöchsten Klub des Wettbewerbs in der Favoritenrolle. "Bei allem Respekt vor Titania, aber wenn wir Normalform erreichen, dann gewinnen wir." Zuletzt erlitt der Westfalenligist auf dem Weg der Besserung einen Rückschlag in Ostbevern (0:1). "Wir müssen die Form der letzten Wochen konservieren. Die Richtung stimmt", beteuert Krznar, dem weiterhin ein Minimalaufgebot zur Verfügung steht. "Aber wir jammern nicht und beißen uns durch."