Ein bisschen Hoffnung
06.08.2010 | 19:33 Uhr 2010-08-06T19:33:00+0200
Recklinghausen.„Hurrah, wir leben noch“. So lässt sich die Situation der Recklinghausen Chargers wohl trefflich umschreiben.
Der Football-Zweitligist stand unlängst vor dem vorzeitigen Ausstieg aus der Saison. Finanziell ist er dank eines Kraftakts mit Zugeständnissen und einer spürbaren Spende der Spieler wieder im Soll. Sportlich bleibt die Lage aber prekär. Der Tabellenletzte muss nach der mehrwöchigen Spielpause unbedingt punkten, wenn er seine theoretischen Chancen auf den Klassenverbleib wahren will. Beim Tabellendritten Langenfeld Longhorns scheint das zwar ein schwieriges Unterfangen zu sein. „Aber es ist im Bereich des Möglichen“, sagt Trainer Heiko Czarnotta.
Sportlich könnte seine Mannschaft das Zeug zum Sieg haben. Schließlich war sie im Hinspiel lange auf Siegkurs, ehe sie sich mit einem katastrophalen Schlussviertel (0:21) um den Erfolg brachte. Bleibt abzuwarten, ob sich die Solidarität, die die Spieler mit dem finanziellen Entgegenkommen gegenüber dem Verein gezeigt haben, jetzt auch noch in gemeinsamen Anstrengungen auf dem Spielfeld niederschlägt.

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