Durchhänger im entscheidenden Augenblick

Eine kuriose Schlacht lieferten sich die Bezirksklasse-Damen des TTC BW Datteln und die Zweitvertretung des TTC Werne 98 am Mittwochabend in der Sporthalle der Realschule. Nach drei Stunden erbittertem Kampf endete die Partie allerdings ohne einen Sieger. Die beiden Mannschaften trennten sich 7:7-Unentschieden.

Datteln.. Packende und emotionale Spiele wurden den Zuschauern geboten. Nach den Eingangsdoppeln stand es 1:1. Christiane Busche/Nicole Bremer fertigten Lisa Hiemer/Johanna Jankowski in drei Sätzen ab. Mit dem schwierigeren Duo bekamen es dann Sabine Gajecki/Manuela Kleinjohann zu tun. Sie mussten sich Finja Kaubisch/Angelika Bolduan nach vier Durchgängen geschlagen geben. Die anschließenden Einzel brachten überraschende Ergebnisse hervor. Vor allem gegen gleichstarke Kontrahentinnen hatten die "Blau-Weißen" nicht viel zu bestellen. In dieser wichtigen Phase hatten die Kanalstädterinnen einen Durchhänger. Christiane Busche gewann zwei Duelle, zog allerdings gegen das 13-jährige Nachwuchstalent Finja Kaubisch mit 2:3 den Kürzeren. "Das war ein hochkarätiges Match und am Ende ein nicht unverdienter Arbeitssieg für Finja", meinte TTC-Vorsitzender Markus Giesa hinterher. Seinen Angaben zufolge werde die Jugendliche in der kommenden Saison im Verbandsliga-Team der Wernerinnen aufschlagen. Keinen optimalen Tag hatte Nicole Bremer erwischt. Mit 0:3 unterlag sie Kaubisch. Nachfolgend verbuchte sie eine 2:3-Niederlage sowie einen Sieg nach drei Sätzen. Sabine Gajecki fuhr in ihren Einzeln zwei Siege ein. Gegen Lisa Hiemer patzte sie mit 0:3. Die Dattelnerin bereitete Kaubisch arge Schwierigkeiten, weil sie mit der langen Noppe spielte. Dies führte dazu, dass Gajecki sich mit 3:1 durchsetzte. Manuela Kleinjohann verlor zunächst zwei ihrer Duelle, steuerte aber mit einem 3:2-Erfolg über Angelika Bolduan den wichtigen Schlusspunkt zum 7:7 bei. "Wenn man aufsteigen will, muss man so ein Spiel eigentlich gewinnen", sagte Giesa. Trotz des Remis bleiben die Dattelnerinnen Spitzenreiter in der Bezirksklasse. Zuversichtlich ist der Vereinschef für die nächste Begegnung, die am Sonntagmorgen um zehn Uhr beim Tabellenachten VfL Ramsdorf auf dem Plan steht. "Da werden unsere Damen wieder voll auf der Höhe sein", so Giesa. Nicht zur Verfügung stehen wird Sabine Gajecki. Sie ist verletzt. Wer ihre Rolle übernehmen wird, entscheidet sich kurzfristig.