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Dünner Kader bereitet Gutzeit Sorgen

11.08.2009 | 18:31 Uhr

Handball-Bezirksligist HTV Recklinghausen bereitet sich auf eine Saison vor, die durchaus ihre Tücken für das Team von Trainer Andreas Gutzeit bereithalten könnte.So läuft die Vorbereitung derzeit noch alles andere als rund.

Recklinghausen. Gutzeit: „Ich hätte vorher nicht unbedingt gedacht, dass sich eine eigentlich eingespielte Mannschaft noch einspielen muss.” Damit spielt er auch auf die bisherigen Trainingsspielleistungen des HTV an, der bisher selten einmal in einigermaßen kompletter Besetzung auftreten konnte. Gegen zwei Kreisligisten, Teutonia Riemke II (26:31) und dem VfB Westfalia Wetter/Wengen (26:27), gab es schwache Vorstellungen, gegen Landesliga-Aufsteiger FC Erkenschwick immerhin ein 23:23 „Das war schon ein bisschen besser.”

Den Abgängen von arrivierten Kräften wie Vogel und Patrick Kowalski, die beide kürzer treten und deshalb in der Zweitvertretung spielen wollen, sowie von Kreisläufer Fabian Schmalenbeck, der auf Handball erst einmal komplett verzichten möchte, steht mit Gordon Lehmkühler aus der eigenen „Zweiten” nur ein Zugang gegenüber. Zudem wird Daniel Brunner wohl aufgrund seines Studiums hin und wieder ausfallen und auch Michael Schiwek, der einzig verbliebene etatmäßige Kreisläufer wird aufgrund seiner hochklassigen Schiedsrichter-Tätigkeit nicht immer mit von der Partie sein können.

„Es sieht derzeit nach einem Kader von zehn Feldspielern und zwei Torhütern aus. Eigentlich wollte mein Bruder Thomas auch ein bisschen mehr frei haben, er ist ja schließlich schon etwas in die Jahre gekommen. Aber das wird er wohl nicht dürfen.”

Ganz schwarz sehen will Gutzeit allerdings nicht. „Schließlich haben wir mit Spielern wie Brunner, Franke, Ostler. Lukic und Schröder immer noch ein ganz gutes Team, das im spielerischen Bereich seine Stärken hat.” An denen soll in den nächsten Wochen weiter gefeilt werden, dann auch mit einem kompletten Kader. Zunächst trifft der HTV morgen Abend auf seine Zweitvertretung, dann am Freitag auf Kreisliga-Absteiger HSG Annen-Rüdinghausen. Am Samstag folgt dann der Test gegen den VfL Gladbeck II. Für eine holprige Saison wappnet sich Gutzeit aber dennoch bereits im Vorfeld. „Das zweite Jahr ist ja sowieso immer das schwierigere, das ist nicht nur eine Binsenweisheit. Die Liga ist ausgeglichener geworden, dazu kommen noch zwei starke Aufsteiger.”

Stefan Müßner

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