Duell der Derby-Spezialisten

Marc Abdul Razzak (r.) und der FC 96 wollen im Derby beim 1. FC Preußen nicht ausgebremst werden.
Marc Abdul Razzak (r.) und der FC 96 wollen im Derby beim 1. FC Preußen nicht ausgebremst werden.
Foto: Müßner
Für den 1. FC Preußen Hochlarmark war der letzte Spieltag ein besonderer. Nicht, weil der A-Kreisligist vom Senghorst seinen ersten Sieg gefeiert hat. Vielmehr betritt das Team von Martin Hannappel kein Derby, was sich am 14. September wieder ändert.

Recklinghausen.. 1. FC Preußen - FC 96: Der fünfte Spieltag hält für Hochlarmark das vierte Nachbarschaftsduell bereit. "Es wäre schön, wenn wir die ersten Derby-Punkte holen könnten", sagt Hannappel und erwartet ein Duell auf Augenhöhe. "Ziemlich beeindruckt" war er in der Vorwoche von seinem Team. Nach dem 0:2-Rückstand bei Teutonia SuS Waltrop II habe seine Elf "den Schalter umgelegt" und sich im Kollektiv gegen die Niederlage gestemmt. Die Leistung sollen die Platzherren wieder abrufen.

96-Trainer Thomas Wiener erwartet daher ein packendes Derby und Hochlarmarker, die nach dem Sieg mit breiter Brust auflaufen werden. "Wir sind aber auch selbstbewusst", ergänzt der Coach. "Wir wollen in der Spitzengruppe bleiben und da zählen nur die drei Punkte." Der Tabellenfünfte, der in dieser Saison bereits zwei Nachbarschaftsduelle bestritten hat, habe sich gut auf das Gastspiel in Hochlarmark vorbereitet, erklärt Wiener.


Spvgg. 95/08 - Spvgg. Erkenschwick: "Wenn der Sieg gegen Vestia Disteln II etwas wert sein soll, müssen wir gegen Titania nachlegen", fordert 95/08-Coach Maik Steffen möglichst einen dreifachen Punktgewinn. "Einige leichtfertige Ballverluste" prangerte der Übungsleiter gegen die Bezirksliga-Reserve an. "Auch müssen wir an der Chancenverwertung weiter arbeiten", sagt Steffen.


RW Erkenschwick - SG Suderwich: Unter der Woche ging es bei der SGS weniger um die Vorbereitung auf das Gastspiel bei den Rot-Weißen, sondern um das 1:2 bei Titania Erkenschwick. "Wir haben versucht, das Spiel aus den Köpfen zu löschen", sagt Trainer Nassir Malyar. Suderwich soll wieder Spielfreude an den Tag legen und "nicht verkrampfen".


TuS Henrichenburg - SW Röllinghausen: SWR-Trainer Frank Fuhrmann nimmt eine ganz andere Trainingsmentalität seiner Spieler wahr: "Von den 18 Spielern möchte jeder spielen und drängt sich auf." Gerade daher denkt Fuhrmann, dass bei den nur um einen Punkt besseren Hausherren "was machbar ist".


GW Erkenschwick - Genclikspor: Ob GWE-Teamverantwortliche den letztwöchigen Ausfall ihres Spiels in Röllinghausen zur "Spionage" im Eintracht-Stadion genutzt haben ist nicht bekannt. Sie hätten "einfache individuelle Fehler", so Genclik-Trainer Kerim Baba, sehen können, die letztlich zum 1:2 gegen Türkiyem Herten führten. Einen Vorwurf macht der Coach den Südern nicht. Die junge Mannschaft befinde sich noch in einem Entwicklungsprozess. "Wir werden weiter arbeiten."


Türkiyem Herten - FC/JS Hillerheide: Die weiße Weste der Hertener soll den ersten Flecken erhalten. Heides Trainer Adrian Przibilka räumt ein, dass seiner Elf "ein schweres Spiel bevorsteht". Er fordert, dass die morgigen Gäste "ihre Positionen halten", konsequent nach vorne spielen und für größere Torgefahr sorgen sollen. Dazu wird auch Urlaubs-Rückkehrer Adi Stalka gehören.