Drei-Jahres-Rhythmus

Aller guten Dinge sind drei. Die Fußballer des Teams ESR können dieses Sprichwort nur unterschreiben: Alle drei Jahre landen sie den großen Wurf. 2008 und 2011 sind sie Liga-Meister der Hobbyfußball-Gemeinschaft (HFG) geworden. 36 Monate später folgte nun bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der nächste Titel.

RECKLINGHAUSEN.. Im Endspiel feierte das Team ESR einen 4:1-Erfolg über den HC Fiege, der als amtierenden Feld-Stadtmeister auf das Double gehofft hatte.


Edin Burnic und Arthur Zyla brachten den späteren Sieger in den finalen 13 Spielminuten mit 2:0 in Führung. Der in der HFG-Liga punktgleiche Tabellennachbar stemmte sich gegen die drohende Niederlage und kam durch Stefan Främke zum Anschlusstreffer. Lange währte die Freude nicht. Im Gegenzug stellte Burnic den Zwei-Tore-Abstand wieder her, dem auch Zyla ein zweites Tor folgen ließ - 4:1.


Im Spiel um Platz drei behielt der ausrichtende KGV Grullbad gegen die Panik Pöhler Speckhorn mit 5:1 die Oberhand. In die Karten hatte dem Gastgeber ein 3:0-Blitzstart nach 120 Sekunden gespielt.


Wesentlich knapper waren da die vorangegangenen Spiele. 33 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte Fieges Florian Michler im ersten Halbfinale gegen die Panik Pöhler das "goldene Tor". Im zweiten forderte Arthur Zyla weniger Geduld des ESR-Anhangs ein. Den Siegtreffer gegen den KGV erzielte er zweieinhalb Minuten vor dem Ende. Nicht erst jetzt gaben die Grullbader Fans auf der Tribüne alles: "Heja KGV, heja KGV." Vergeblich.


Großen Respekt der Organisatoren und Konkurrenten verdiente sich das Team von Salamander Buer, das nur mit der Minimalbesetzung von fünf Spielern antreten konnte. Auch wenn sich ein Akteur im Turnierverlauf sogar noch verletzte, gab Buer nicht auf und beendete das Turnier mit einer "Leihgabe".

Für das Team ESR spielten Marcel Maksimov, Kevin Schwenke, Daniel Rüdiger, Andreas Gärtner, Chris Rüdiger, Maurice van der Weyer, Arthur Zyla, Martin Pospieszczyk, Maxim Lolenko, Edin Burnic, Christopher Opalka und Timo Genz.