Disteln will gegen Dülmen überraschen
25.04.2008 | 18:04 Uhr 2008-04-25T18:04:00+0200Quante erwartet unangenehme Aufgabe in Rheine. Teutonia empfängt die SG Phönix Lindenhorst
Recklinghausen. Zwar ist die Mannschaft des SV Vestia Disteln im Heimspiel gegen den Tabellendritten TSG Dülmen nur Außenseiter, dennoch rechnet sich Trainer Robert Cornelius Chancen aus. "Wenn wir aus unseren Fehlern endlich einmal lernen, warum sollten wir nicht auch gegen Dülmen überraschen können?" Namen interessieren den Distelner Coach nicht. "Taktische Klugheit", das ist es, was Cornelius von seiner Mannschaft fordert. Immer wieder gab der Hertener Landesligist Führungen leichtfertig aus der Hand. So auch am vergangenen Wochenende gegen die SG Telgte. "Da gilt es den Hebel anzusetzen", sagt Cornelius.
Vor dem Einsatz des Distelner Spielmachers Zoran Georgiev steht noch ein dickes Fragezeichen. Definitiv ausfallen werden hingegen Torwart Christoph Tillmann und Binyam Araya. Neben dem Trio wird auch Cornelius nicht zur Verfügung stehen. Der Distelner Coach ist beruflich verhindert und wird von Spielertrainer Christian "Zimbo" Zimmermann vertreten.
Nach der Galavorstellung vom vergangenen Wochenende gegen die Reserve von Preußen Münster fordert Trainer Karsten Quante auch im Auswärtsspiel bei Amisia Rheine einen Sieg seiner Elf. Die Rheinenser stehen mit 20 Zählen ganz tief im Tabellenkeller. Doch vor allem in den ersten Partien des Jahres spielte die Amisia guten Fußball und sammelte fleißig Punkte. Dass Spiele in Rheine nur über den Kampf zu gewinnen sind, das weiß der Langenbochumer Trainer genau. Daher bestimmten Zweikämpfe in allen Variationen das Trainingsgeschehen der vergangenen Tage. Spielerisch sollte die SG Langenbochum ohnehin weit überlegen sein. Quante ist sich sicher, dass das Spiel im Münsterland zu den schwersten und unangenehmsten Aufgaben der Saison werden wird. Bis auf die Langzeitverletzten Marco Varenholz, Sebastian Stemmer und Christian Risikat kann er aber aus dem Vollen schöpfen.
Im Duell der Nachbarn aus dem Tabellenmittelfeld empfängt der SV Dorsten-Hardt den BSV Roxel. "Flach spielen, hoch gewinnen", so lautet die Devise von Trainer Martin Schmidt. Roxel verfügt sowohl in der Defensive als auch in der Offensive über groß gewachsene Spieler, daher wollen die Dorstener mit Flachpässen operieren. Abwehrchef und Routinier Andreas Gehling hat seine Verletzung auskuriert und wird nach überstandener Wadenverhärtung wieder in der Startformation stehen. Ansonsten will Schmidt rotieren und einigen Spielern, die bislang nur wenig zum Einsatz kamen, im Hinblick auf die kommende Saison Spielpraxis geben.
Teutonia SuS Waltrop wird sich am Sonntag mit der SG Phönix Eving messen. Der Sportliche Leiter Frank Thiem erwartet im Sportzentrum Nord einen "heißen Tanz." Beim Abstiegskandidaten VfB Habinghorst kam das Team von Trainer Heiko Sulzbacher am Mittwoch nur zu einem 2:2. Torjäger Michael Breuer rettete das Unentschieden zwei Minuten vor dem Abpfiff. Am morgigen Sonntag sollen alle drei Punkte in Waltrop bleiben. Eving hat mit 58 Gegentoren eine der schwächsten Defensivabteilungen, das will die Teutonia ausnutzen. Allerdings setzte der Tabellenelfte erst kürzlich im Lokalderby mit einem 2:0-Erfolg gegen Aufstiegskandidat TuS Eving-Lindenhorst ein dickes Ausrufezeichen und benötigt noch dringend den einen oder anderen Punkt, um nicht noch in arge Bedrängnis zu geraten. Tobias Runge und Matthias Seidler sind wieder an Bord.
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