"Dieser Sieg fühlt sich sehr gut an"

Der SV Hochlar 28 kann noch gewinnen! Die lange Serie von sieben Spielen ohne Sieg ging an diesem Spieltag zu Ende mit 3:1 (2:0) schlug der SVH den SV Westfalia Huckarde. Diese drei Punkte sind äußerst wichtig im Abstiegskampf, der in dieser Saison spannend ist wie lange nicht.

Recklinghausen.. Den Neunten, DJK Spvgg. Herten, und den Vorletzten Hochlar trennen nun vier Punkte - bei vier verbleibenden Spielen. "Jetzt müssen wir weiter machen, immer weiter", erklärte SVH-Trainer Marco Jedlicka, der für seine Mannschaft gute Chancen auf den Bezirksliga-Klassenerhalt sieht.

Gegen Westfalia Huckarde wurde von Beginn an deutlich, dass die Hochlarer unbedingt ihre schwarze Serie durchbrechen wollten. Hochlar verteidigte aufmerksam, ließ kaum Chancen zu und spielte gefährlich nach vorne mit einem schnellen Dreiersturm, bestehend aus Dennis Christiansen, Florian Kwiatkowski und dem vom Innenverteidiger zum Mittelstürmer umfunktionierten Rene Bomba.

"Vor allem an der ersten Hälfte war nichts auszusetzen", erkannte Jedlicka. Folgerichtig die frühe Führung: Der flinke Kwiatkowski dribbelte an seinem Gegenspieler vorbei und passte in die Mitte, wo Gäste-Verteidiger Mehmet Tuday den Ball ins eigene Tor grätschte (12.).

Fabian Kudlek verpasste es noch, mit seinem Kopfball aus kurzer Distanz zu erhöhen, den ein Huckarder auf der Linie klärte. Wenig später machte es Dennis Christiansen besser - auch er mit Köpfchen: Eine Kudlek-Flanke versenkte der Stürmer am langen Pfosten im Tor (42.). "Zwei schöne Tore", fand Jedlicka.

Den zweiten Durchgang hätten sich die zahlreichen Zuschauer auch sparen können - am Segensberg passierte in Sachen Offensive nichts. Erst die letzten Minuten wurden wieder spannend: Huckarde verkürzte durch Kevin Lavrenz (89.) und hoffte doch noch auf ein Remis.

Doch die Hochlarer behielten die Nerven und machten in der Nachspielzeit alles klar: Christiansen bediente den mitgelaufenen Lukas Matena, der den Ball ins leere Tor schob (90.+3) - der umjubelte Schlusspunkt.