Die Vestsport-Redaktion versteigert ihren Promi-Ball
10.12.2009 | 16:48 Uhr 2009-12-10T16:48:00+0100
Recklinghausen. Die Vestsport-Redaktion versteigert kurz vor dem Fest ein Unikat: mit Unterschriften von Klaus Fischer, Manni Breuckmann, Wolfgang Niedecken, Stefanie Heinzmann, Timo Konietzka, Halil Altintop, Iris Berben oder Ingrid Steeger. Das Mindestgebot: 50 Euro.
Bälle gibt es viele. Aber keiner ist wie dieser. Keiner, auf dem der Namenszug von BAP-Legende Wolfgang Niedecken neben dem von Ruhrfestspiel-Chef Frank Hoffmann steht. Keiner, auf dem die Unterschrift von Klimbim-Ulknudel Ingrid Steeger zu sehen ist oder die von Schauspiel-Multitalent Iris Berben. Keiner, auf dem Radio-Ikone und Schalke-Fan Manfred Breuckmann ebenso seinen Namenszug gekritzelt hat wie Schauspieler und Knappen-Freund Peter Lohmeyer (der aus „Das Wunder von Bern”) oder BVB-Altstar Timo Konietzka, der vor 46 Jahren das allererste Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga erzielte. Ganz zu schweigen von anderen Namenszügen wie von Nationalspieler Siegfried Held oder Jahrhundert-Torjäger Klaus Fischer.
Ein Unikat, ein Traum für Autogrammjäger, für Fußballfreunde und für alle, die das Besondere lieben. Etwas, das es sonst nirgends gibt. Etwas, das es auch nicht zu kaufen gibt. Aber zu ersteigern.
Für einen guten Zweck trennt sich die WAZ-Vestsport-Redaktion von dem Leder im Stil des WM-Balls von 2006, den das Sporthaus Karstadt in Recklinghausen einst gestiftet hatte, um eine Idee zu unterstützen.
Der „Promi-Ball” ging einst im gesamten Vest auf Reisen. Immer dann, wenn ein Prominenter die Region besuchte, versuchte die Redaktion die Chance zu nutzen, um ein Autogramm zu erhaschen und um Antworten auf die acht Fragen zu erhalten, die wir sonst auch Woche für Woche Normalsterblichen aus der Region unter dem Slogan stellen: „Der Ball trifft . . .”
Wer weiß schon, dass Wolfgang Niedecken versucht, jeden Tag 30 Kilometer Rad zu fahren, dass er Dressurreiten und Hallenhalma nicht im Fernsehen schauen mag und ihm zum Thema Ball zuallererst folgendes einfällt: „die dicken, einzufettenden Lederbälle meiner Kindheit”.
Senden Sie uns verbindlich per E-Mail ihr Gebot für den einzigartigen Promi-Ball. Wir veröffentlichen täglich das Höchstgebot in der Zeitung und aktualisieren es auf unserer Internet-Seite (DerWesten.de/vestsport). Das Mindesgebot beträgt zu Beginn 50 Euro. Geboten werden kann bis zum Freitag, 18. Dezember, 24 Uhr. Danach geht der Ball in den Besitz desjenigen Teilnehmers unserer Versteigerung über, der das höchste Gebot gemacht hat. Mit ihm oder ihr wird die Redaktion dann gemeinsam darüber entscheiden, zu welchem guten Zweck und/oder an welche Organisation/Verein die Versteigerungssumme gespendet werden soll.
Senden Sie ihr Gebot an folgende Mail-Adresse: redaktion.vestsport@waz.de
Und Rudi Assauer? Der konterte die Frage nach dem ersten Gedanken in Sachen Ball mit folgendem, irgendwie gar nicht überraschenden Satz: „Der Freistoß von Patrick Andersson beim Spiel Hamburger SV gegen den FC Bayern München im Mai 2001.” Es waren die wenigen Sekunden, als aus dem Deutschen Fußball-Meister für vier Minuten, aus dem FC Schalke 04, der Deutsche Meister der Herzen wurde und Manager Assauer mit allen Schalkern dieser Welt einen Traum jäh platzen sah.
Und Stefanie Heinzmann, der Stern am Pop-Himmel? Die wurde schon im Kindergarten genötigt, sich ins Tor zu stellen, und hat leidvolle Erfahrungen gemacht. Was ihr zum Thema Ball einfalle? „Der Ball ist rund und es tut verdammt weh, wenn man ihn vor den Kopf bekommt.”
Der Kollege aus dem Popgeschäft, Revolverheld-Sänger Johannes Strate, steht auf Werder Bremen; was für Fußballanhänger aus unserer Region tolerabler ist als wenn er Anhänger von Bayern München wäre. Sein Bekenntnis: Am liebsten wäre er als „Zehner” mit Bremen Deutscher Meister geworden. Und: „Einer hat mal gesagt, dass ich Ähnlichkeit mit Diego hätte. Erst einmal bin ich drei Köpfe größer und wesentlich fetter.” Logo, ein Revolverheld steht für kompromisslose Ehrlichkeit.
Manni (Breuckmann, Anm. d. Redaktion) sacht ohne Umschweife: „Ich will mir nicht ansehen, wie sich Menschen gegenseitig in die Fresse hauen”. Er guckt kein Boxen im Fernsehen. Und Träume hat er auch als Pensionär noch. Bei welchem historischen Ereignis er gerne dabei gewesen wäre, wollten wir auch von ihm wissen. Und er schwelgt: „Ich hätte gerne das dritte Tor im Wankdorf-Stadion geschossen. Das wäre eine geile Sache gewesen, Deutschland zum Weltmeister zu schießen. Oder nicht?
Jau, Manni.
Und es hätte doch was, diesen Ball in seiner Vitrine zu wissen oder ihn für seinen Sohn, seinen Neffen, für Omma oder für sich selbst unterm Weihnachtsbaum zu legen. Oder? Wen immer Sie damit beglücken möchten. Geliefert wird das Leder mit den folgenden Promi-Unterschriften:
Wolfgang Niedecken (BAP) - Ingrid Steeger (Klimbim) - Wichart von Roell (Klimbim) - Frank Hoffmann (Ruhrfestspiele) - Rudi Assauer (Ex-Manager Schalke 04) - Siegfried Held (Nationalspieler, Borussia Dortmund) - Manfred Breuckmann (Fußballreporter-Ikone) - Timo Konietzka (Schütze des ersten Tores in der Fußball-Bundesliga; BVB) - Halil Altintop (Schalke 04) - Stefanie Heinzmann (Popsängerin) - Johannes Strate (Revolverheld-Sänger) - Klaus Fischer (Nationalspieler, der mit den Fallrückziehern; FC Schalke 04) - Carsten Soestmeier (Reitsport-Kommentator)

11:15
Na Max, dann investier das Geld doch lieber in einen Rechtschreibekurs (könntest du sicherlich eher gebrauchen ;-)
10:08
Was sind das für Prommis, da kenne ich ja keinen von, und wieso sollte ich auf einen beschrifteten Ball bieten, ich will nen sauberen haben, der währe auch billiger.