"Die Spielweise der Mannschaft ist nicht wiederzuerkennen"

Neuer Trainer, neues Spielsystem neuer Erfolg? Ob diese Rechnung bei der zweiten Mannschaft von Teutonia SuS Waltrop im Heimspiel gegen die Spvgg. Recklinghausen (Sonntag, 15 Uhr, SpoNo) aufgeht, wird sich zeigen.

Waltrop.. Als 14. stehen die Teutonen derzeit auf einem Nichtabstiegsplatz. Dennoch ist der Abstand zur Gefahrenzone nur hauchdünn.
Das soll sich nach Ansicht des neuen Trainers Tim Braun schon am Sonntag ändern. Und er hat Anlass, optimistisch zu sein. "Die Vorbereitung verlief positiv. Wir haben ein völlig neues System erarbeitet. Die Spielweise der Mannschaft ist nicht mehr wiederzuerkennen", verspricht Braun. Wie diese neue Taktik aussieht, will der Coach nicht verraten, um dem Gegner nicht in die Karten zu spielen. "Ich bin selbst gespannt, wie es läuft", sagt Braun.
Im letzten Testspiel lag das Durchschnittsalter seiner Spieler bei 20,5 Jahren. Braun will sich vor den 17 verbleibenden Spielen nicht allzu viel mit dem Gegner beschäftigen will. "Die Leistung wird durch unsere Einstellung zum Spiel bestimmt. Nicht durch den Blick auf den Gegner."
Auf Spieler aus der ersten Mannschaft, die erst in drei Wochen mit der Meisterschaft beginnt, will Braun nicht zurückgreifen. "Ich vertraue meiner Mannschaft", so Braun.
Zwar waren einige Spieler zuletzt erkrankt, jedoch wird Teutonia SuS am Sonntag eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen. "Meinen Spielern muss klar sein, dass wir nur dann erfolgreich sind, wenn wir in jedem Spiel hundert Prozent geben", so Braun.