Die PSV Recklinghausen findet sich besser zurecht
15.11.2009 | 12:45 Uhr 2009-11-15T12:45:00+0100Recklinghausen. Die PSV Recklinghausen findet sich: In der Verbandsliga zurecht und auch als Mannschaft. Nach dem – zu diesem Zeitpunkt durchaus überraschenden – Erfolg beim HSV Werdohl-Versetal schaffte das Team mit dem 25:23 (14:9) gegen die SG Schalksmühle-Halver II den zweiten Sieg in Reihe.
Mit solchen Leistungen hat das Team um Spielertrainer Ingo Häußler im unteren Drittel der Liga nichts verloren. Gegen Schalksmühle wäre sogar ein deutlicherer, ein deutlich entspannterer Sieg möglich gewesen.
Nach einer starken ersten Halbzeit führten die Recklinghäuser mit 14:9. Da hatte viel gepasst. Stamatis Papaioanou hielt gut und viel und sorgte dafür, dass Thomas Voss, Schalksmühles erste und meistens einzige Angriffsoption, nach einer Viertelstunde zunächst entnervt auf der Bank blieb. Papaioanou hielt einen Siebenmeter von Voss, hielt seine Würfe aus dem Rückraum und ebnete damit den Weg für eine gute Angriffsleistung der Recklinghäuser. Wobei auf der Gegenseite zunächst Mark Schür und später Alexander Rutenbeck kaum eine Hand an die Würfe bekamen. 9:3 und 12:4 waren die Stationen, die die Kräfteverhältnisse zwischen den beiden Mannschaften zu diesen Zeitpunkten korrekt wiedergaben. So trafen Andre Kriegeskorte und Alexander Schriewer fast nach Belieben und auch Cederik Elsen und Stefan Milles setzten bereits Akzente.
Die beiden jungen Akteure standen gegen Ende des Spiels noch einmal im Blickpunkt. Da Voss irgendwann wiederkam und dann auch traf wie er wollte, mit 15 Toren war er der mit Abstand treffsicherste Akteur des Spiels, und Schalksmühle mit einer offensiven Deckung gegen Häußler und/oder Kriegeskorte die erhoffte Wirkung erzielte, wurde es eng und enger. Nach einem 19:14 durch Markus Kleine (43.) und einem 21:15 durch Häußler (48.) hieß es fünf Minuten vor dem Ende nur noch 24:21, dann sogar 24:22 und 24:23. In der Phase vergaben Elsen und Milles jeweils frei vor dem Tor gegen Schür, scheiterte auch Häußler mit einem Siebenmeter nach Foul an Elsen am Pfosten. Milles jedoch meisterte schließlich in den beiden letzten Minuten konzentriert die schwierige Aufgabe, gegen Voss zu verteidigen. Er gestatte ihm keinen guten Wurf mehr und setzte dann selber den Schlusspunkt zum 25:23.
Am nächsten Spieltag, am 28. November spielt die PSV beim OSC Dortmund, hat Häußler dann eine weitere Option auf der Linksaußenposition, auf der gegen Schalksmühle Andre Baum durchspielte. Bertram Pommerenke, der bis zur Saison 2008 bereits bei der PSV spielte, ist aus Ostwestfalen wieder zurück und hat dann seine zweimonatige Sperre abgesessen.
PSV: Papaioanou, Feldmann (bei zwei Siebenmetern) – Kriegeskorte (3), Kleine (3), Pommerenke (1), Milles (3), Baum, Häußler (5/3), Elsen (3), Schriewer (4), Rump, Kremmling (3), Lange
Schalksmühle: Schür, Rutenbeck – Lausberg (1), Trimpop, Voss (15/7), Adam, Köster (1), Radziej, Schneider (1), Turck (1), G. Derksen (2), N. Derksen (2/1)

0mitdiskutieren