Die Herner Aufstiegskandidaten haben es nicht mehr in eigener Hand

Plötzlich Aufstiegskandidat: Marc Gerresheim und die SpVgg Horsthausen haben die Erwartungen jetzt schon übertroffen.
Plötzlich Aufstiegskandidat: Marc Gerresheim und die SpVgg Horsthausen haben die Erwartungen jetzt schon übertroffen.
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Was wir bereits wissen
So stehen die Chancen für Wanne-Eickel, Sodingen und Horsthausen.

Seit vergangenem Wochenende steht fest, dass der Westfalenliga-Zweite noch über die Relegation in die Oberliga aufsteigen kann. Beim DSC Wanne-Eickel war das aber trotz des 3:2-Sieges gegen den SC Mengede kein Thema mehr. Zu theoretisch ist die Aussicht, sieben Punkte Rückstand auf Westfalia Wickede oder den TSV Marl-Hüls in drei Spielen aufholen zu können, zumal die Schwarz-Gelben mit dem SC Hassel (4.), DJK TuS Hordel (7.) und FC Iserlohn (8.) noch ein hartes Restprogramm vor sich haben.

Deutlich bessere Aussichten hat Landesligist SV Sodingen, der mit dem 1:0 gegen Meister und Aufsteiger SV Brackel zuletzt drei Bonuspunkte einfuhr. Hedefspor Hattingen auf Aufstiegsplatz zwei ist drei Punkte und sieben Tore entfernt – am Sonntag kommt es auf der Hattinger Asche zum direkten Duell.

SVS-Trainer Franko Pepe sagt dazu: „Wir wissen, was zu tun ist, wir müssen drei Punkte holen, ansonsten brauchen wir über den zweiten Platz nicht mehr sprechen.“ Mit einem 4:0-Sieg könne man Hedef sogar schon am kommenden Wochenende überholen – Pepe bleibt dabei aber bewusst im Konjunktiv.

„Nach diesem Spiel kommen noch zwei weitere. Um aufzusteigen, müssen wir alle drei noch ausstehenden Spiele gewinnen – und dann hoffen, dass Hedef woanders noch etwas liegen lässt.“

Was für Sodingen am kommenden Sonntag ansteht, hatte die Spielvereinigung Horsthausen bereits am Pfingstmontag: Das direkte Duell um Platz zwei in der Bezirksliga. Die Partie gegen Weitmar 45 endete 2:2. Fünf Punkte Rückstand bei einem absolvierten Spiel weniger zeigt die Tabelle für Horsthausen weiter an.

Horsthausens Trainer Marc Gerreheim bleibt trotz der nur noch kleinen Chance gelassen: „Wir haben es nicht selbst in der Hand. Weitmar spielt noch gegen die beiden Wattenscheider Teams, die ganz unten stehen, realistisch, dass sie es schaffen. Sie hätten es auf jeden Fall verdient. Wir machen weiter wie vorher, versuchen jedes Spiel zu gewinnen. Wir schlafen nicht schlechter, wenn wir Rang zwei nicht erreichen, auch dann haben wir eine klasse Saison gespielt.“