Die Fähigkeit, cool zu bleiben
21.01.2011 | 14:34 Uhr 2011-01-21T14:34:00+0100
Marl.Die Tabelle sieht für den VfB Hüls auf den ersten Blick ja recht schick aus, da hat sich der NRW-Ligist vom Badeweiher über die Winterpause auf dem sechsten Rang behaglich eingerichtet.
Der Hülser Trainer Olaf Thon ist mit dem ersten Blick zufrieden, er riskiert aber auch den zweiten und will sich auch nicht blenden lassen, wenn es bis zu sechs Absteiger geben kann.
Was seiner Mannschaft, deren Homogenität Olaf Thon als besondere Qualität schätzt, in manchen Spielen gefehlt hat, was sie braucht, das sei die Fähigkeit, „cool zu bleiben“, sagt der VfB-Trainer. „Immer wenn uns das gelingt, dann ist es auch schwierig, uns auszuspielen.“
Ein Trainingsprogramm für Coolness gibt’s noch nicht, die ist eher eine Erfahrungssache, aber dafür stehen für den VfB Hüls demnächst zwei Termine an, die die NRW-Ligafußballer ein ganzes Stück weiterbringen dürften. Da ist am 2. März das Westfalenpokalspiel beim Drittligisten RW Ahlen, es ist das Viertelfinale, und mit Blick darauf und auf das NRW-Ligaspiel beim MSV Duisburg II (Sonntag, 30. Januar, 14.30 Uhr) trifft der VfB am Samstag (Anstoß bereits um 13.30 Uhr am Badeweiher) auf den Regionalligisten SC Preußen Münster: „Die haben die Qualität eines Drittligisten“, sagt Thon. Münster hatte im Westfalenpokal-Achtelfinale eben bei RW Ahlen 0:1 verloren.
Die Preußen haben angekündigt, dass sie bis zu 200 Fans mit den Badeweiher bringen – was eine Stimmung verspricht, in der die Hülser Coolness beweisen können.
Für die Winterzeit kann Olaf Thon insgesamt vermelden: „Die Mannschaft ist fit geblieben“, aber das ein oder andere Problemchen zwickt aktuell noch. Tim Helwig (Mittelohrentzündung), Kai von der Gathen (Achillessehnenprobleme) und Torsten Stondzik (Prellung am Arm) sind gegen Münster nicht dabei, unter der Woche hatte Kapitän Engin Yavuszaslan die Grippe.

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