Die BSG Vest darf nun doch aufsteigen
08.05.2008 | 15:55 Uhr 2008-05-08T15:55:00+0200
Die Deutsche Bowling Union gesteht einen Fehler ein.
Recklinghausen. Das Jahr 2008 wird als eines der erfolgreichste in die Vereinsgeschichte der BSG Vest eingehen. Ungeachtet der Tatsache, dass einige Akteure noch bei den Deutschen Bowling-Meisterschaften in Berlin starten werden. Rabea Dolle sammelte gleich drei Medaillen bei den deutschen B-Jugend-Meisterschaften. Die dritte Mannschaft schaffte den Aufstieg in die Landesliga. Petra Viehweg und Ella Gräwe wurden Westdeutsche Doppelmeisterinnen. Das Frauenteam schaffte den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Und das Männerteam? Das scheiterte erst knapp als Dritter hinter Elmshorn und Wolfsburg in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Es darf nun doch in der kommenden Saison dort spielen. Die Deutsche Bowling Union (DBU) reagierte auf einen Protest der Recklinghäuser. Wolfsburg hatte einen Spieler ohne offizielle Spielerlaubnis eingesetzt.
Die DBU steckte sich selber den schwarzen Peter zu, und teilt nun mit, dass die Wolfsburger keinen Fehler gemacht haben, da ein DBU-Verantwortlicher dem Wolfsburger Jens Grieger die Freigabe erteilt hatte, dass aber bei exakter Betrachtung der Durchführungsbestimmungen der Aufstiegsspiele Grieger doch nicht spielberechtigt gewesen wäre. Des Rätsels Lösung ist eine Aufstockung der 2. Bundesliga Nord. Statt zehn Vereinen werden dort nun einmalig in der kommenden Saison elf Vereine starten. Darunter neben Stockum, Bielefeld, Premnitz, Phoenix Berlin, Remscheid, Gettorf, Elmshorn, Bremen und Hamburg auch Wolfsburg und die BSG Vest.
Die Recklinghäuser freut die Aufstockung. „Der Sport hat gesiegt”, sagt Teamsprecher Lothar Krause (Foto). „Und ich hoffe, der Verband lernt für die Zukunft daraus. Wir wollen die Chance, die wir bekommen auch nutzen. Platz sieben ist unser Ziel. Das wäre der Klassenerhalt.”

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