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Die Aussprache zeigt die erhoffte Wirkung

22.11.2010 | 14:12 Uhr

Recklinghausen Vier Spiele ohne Sieg, nur vier Punkte aus sechs Spielen. Beim SG Marl deutete sich zum Ende der Hinrunde eine kleine Krise an. Mit dem 3:0-Sieg über den SC Herten zeigten die Marler aber, dass noch mit ihnen zu rechnen ist.

Noch zu Saisonbeginn trumpfte das Team auf, überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und belegte zwischenzeitlich sogar den vierten Platz. „Dann haben die Spieler angefangen zu glauben, dass die Saison ein Selbstläufer wird“, sagt Spielertrainer Muhammed Dede. „Das wird sie aber nicht.“ Es folgte eine Niederlagenserie und der Fall auf den neunten Platz. Die qualitativ hochwertigen Neueinkäufe waren entweder verletzt oder außer Form und die Defensive stand auch nicht mehr sicher.

Die Zeit für eine Mannschaftsaussprache war gekommen. „Wir haben uns geeinigt, dass unsere Reise in höhere Regionen gehen soll und dass wir nicht in der Abstiegszone zu suchen haben“, sagt Dede. Die Aussprache scheint Wirkung zu zeigen. Prompt stieg die Trainingsbeteiligung zur Vorbereitung auf dass Nachholspiel gegen SC Herten. Dazu hatte sich Dede eine besondere Taktik ausgedacht: „Timo Heitkamp und Ich haben hinten dicht gemacht, dazu standen drei Konterstürmer auf dem Platz.“ Das System zeigte Wirkung. Die überforderten Hertener kamen damit nicht zurecht und wurden besonders von Christian Klein-Erwig düpiert, der ein Tor selber schoss und zwei Mal stark über die linke Seite vorbereiten konnte.

„Jetzt müssen wir realistisch bleiben“, sagt Muhammed Dede im Hinblick auf den Saisonverlauf. Harte Arbeit im Training steht dabei weiterhin ganz oben. „So wie wir trainieren spielen wir auch am Wochenende.“ Die Saisonziele sind aber nach den Punktverlusten sehr vorsichtig formuliert. Ein Platz unter den ersten sieben soll es werden, obwohl die Mannschaft deutlich mehr Potenzial hat. „Wenn es ein besser Platz wird ist das schön, aber solche Schwächen dürfen wir uns dann nicht mehr erlauben.“ sagt Dede.

Gerade jetzt steht die Reise zum Tabellenführer an. Der TuS Haltern II kann den Spielertrainer aber kaum einschüchtern: „Die Leistung liegt an uns selber.“ Er hofft, dass ein stärkerer Gegner und die Außenseiterrolle seiner Mannschaft gut tut. Dabei liegt die Priorität wieder darauf, die Null zu halten. „Vorne wird schon ein Tor fallen.“

Fabian Hollenhorst

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Kommentare
23.11.2010
20:02
Die Aussprache zeigt die erhoffte Wirkung
von unzufriedener Marler | #2

Naja, besser gespielt haben die Hertener, aber so effizient kontern schafft man auch nicht jeden Tag.

22.11.2010
16:21
Die Aussprache zeigt die erhoffte Wirkung
von neutraler Beobachter | #1

Lächerlicher Artikel, die SG Marl hat gegen Herten nur gepölt, hatte mit Fussball überhaupt nichts zu tun. Vom fussbalerischem her gehört die Mannschaft sogar noch ein bis zwei plätze tiefer als sie derzeit steht.

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