Dicke Luft und ein Gefühl von Ohnmacht
19.12.2007 | 17:42 Uhr 2007-12-19T17:42:00+0100Delegierte bemängeln fehlende Transparenz
Recklinghausen. Franz Krüger, Chef der Leichtathleten im Kreis Recklinghausen, war anzumerken, dass er schon angenehmere Arbeitssitzungen der Vereinsvertreter aus dem Kreis geleitet hat. Das Thema „Verbandsabgaben” wurde heiß diskutiert bei der Kreis-Tagung seines Verbands.
Zwar versuchte Hans-Otto Matthey, der Vorsitzende des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes, die Deligierten zu besänftigen. Doch die Diskussion machte deutlich, dass ihm dies nur zu einem geringen Teil gelang. Die Stimmung traf Brigitte Rode vom SuS Bertlich: „Mit fehlt trotz dieser neuen Zahlen immer noch die Transparenz. Und es ändert ja nichts an der Tatsache, dass wir wohl die Mitgliedsbeiträge anheben müssen und wir dadurch wieder Mitglieder verlieren werden.” Am deutlichsten machte Günter Kefenbaum als Vertreter des Lauftreffs Recklinghausen seinen Unmut deutlich. Er kündigte an, dass sein Verein den Verband nach zweijähriger Zugehörigkeit demnächst wieder verlassen wird.
Neben der Verdopplung der Verbandsabgaben bemängelten die Vereinsvertreter vor allem die Ohnmacht der Leichtathleten. Krüger: „Alle 34 Kreisvertreter, die in der maßgebenden Ständigen Komission sitzen, sind Fußballer. Zudem wird unser Leichtathletik-Chef inzwischen auch von den Fußballern gewählt. Wir dürfen zwar zahlen und unseren Namen geben, doch mitbestimmen dürfen wir nicht. Daran muss sich schleunigst etwas ändern.”

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