Das Schicksal schlägt spät zu

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge kehrte die zwölfköpfige Altherren Ü60-Auswahl des Fußballkreises Recklinghausen von der Westfalenmeisterschaft auf dem Gelände der Sportschule Kaiserau heim. Dort kämpften insgesamt 16 Teams in Vierergruppen um Titelehren. Nur der Gruppensieger kam weiter.

Waltrop.. Das vom Marler Günter Zaborowski in kurzer Zeit zusammengestellte Team hatte sich ohne jegliche Vorbereitung auf den Weg zu den Titelkämpfen gemacht.

Umso überraschter war man, als die Mannschaft im ersten Match gegen SC Hörstel groß aufspielte und innerhalb von 15 Minuten durch Manni Möller (1), Günter Zaborowski (2), Jürgen Schmidt (1), Hansi Petek (2), Rainer Päsler (1) und Heyo Wulff (1) einen 8:1-Kantersieg feierte.

Auch in der zweiten Partie gegen die KAW Herford imponierte die Truppe aus dem Vest mit technisch starkem Fußball und behielt nach Treffern von Hansi Peter (2) und Manni Möller (1) mit 3:0 die Oberhand.

Den heimischen Oldies hätte im abschließenden dritten Vorrundenspiel aufgrund ihres guten Torverhältnisses ein Unentschieden zum Weiterkommen gereicht. Gegen die SG Isselhorst/Ummeln legten sie früh die 1:0-Führung durch Manni Möller vor. In einem Spiel auf Augenhöhe glich der Gegner aus. Das plötzliche Aus für die Kreisauswahl Recklinghausen kam erst in der allerletzten Minute, als die SG Isselhorst/Ummeln das entscheidende 2:1 erzielte.

Die Recklinghäuser erhielten für ihr engagiertes Auftreten von allen Seiten Anerkennung, mussten sich am Ende aber mit dem geteilten fünften Platz zufriedengeben.