Das ist das Optimum
02.05.2011 | 11:44 Uhr 2011-05-02T11:44:00+0200
Recklinghausem.Ein optimales Optimum. Zum ersten Mal richtete der Tischtennisverein DC Dream Team Recklinghausen sein Turnier „Optimum“ aus. Der Vorsitzende Alexander Murek war sehr erfreut über die große positive Resonanz der rund 350 Teilnehmer: „Ich bin sehr angenehm überrascht, wie gut es gelaufen ist. Wir hatten mit viel mehr Problemen gerechnet, weil wir zum Beispiel hier in der Halle überhaupt keinen Küchenbereich für die Cafeteria und keinen Tribünenbereich haben. Aber bisher haben wir Vieles richtig gemacht, so dass mir kaum etwas einfällt, was man besser machen könnte.“
Das Optimum geben. Dieses Motto hat sich der DC Dream Team nicht nur als Turniername ausgedacht, sondern sich selbst auch auf die Fahne geschrieben. „Wir wollten uns selbst eine hohe Hürde setzen, das Beste herausholen und mal etwas anderes machen. Außerdem ist es ja ein schöner Name“, so der Vorsitzende.
Optimaler hätte „Optimum“ laut Murek also gar nicht verlaufen können. Und dabei sollte dieses Turnier zunächst einmal „nur“ als Probeturnier für die im November anstehenden Bezirksmeisterschaften dienen. „Wir sind erst seit kurzem hier in der Hittorfhalle und wussten noch nicht, wie ein Turnier hier ablaufen könnte. Von daher ist dies das erste Turnier dieser Art in der neuen Halle“, so Murek, dessen Verein ansonsten auch immer die offenen Stadtmeisterschaften ausrichtet, in diesem Jahr jedoch aus terminlichen Gründen passen muss.
Allein am ersten Turniertag, am Freitagabend, dauerten die Spiele bis kurz nach Mitternacht an. So gefüllt war der enge Terminplan des Turniers. Mit jeweils 50 Teilnehmern waren die Klassen Schüler A und Herren C in der Anzahl am größten vertreten. „Im Vergleich zu einem anderen Turnier im letzten Jahr haben wir in den Nachwuchsklassen nun mehr Spieler dabei. Vielleicht liegt es auch daran, dass man hier nun Punkte für den Jugend-Grand Prix sammeln kann“, so Murek weiter, „leider kamen jedoch auch einige geladene Gäste nicht, weil an diesem Wochenende mit dem 1. Mai auch gerne Ausflüge gemacht werden. Leider war aber kein anderes Wochenende mehr frei.“
Auch aus den eigenen Reihen gingen circa 30 Spieler an den Start, wobei Juliana Klinge und Ilja Blomstein wohl die größten Chancen auf einen Sieg hatten. Doch bereits in der Vorrunde musste Blom-stein schon direkt im ersten Spiel eine Niederlage hinnehmen und verpasste ebenso wie Klinge den Sprung auf das Treppchen. Dabei wäre die 32-jährige Klinge gerne zumindest bis ins Finale gekommen. „Das ist heute ganz tagesformabhängig. Da muss meine Vorhand gut kommen und ich darf auch nicht so nervös sein. Hinzu kommt, dass aus Gerthe zwei richtig gute Spielerinnen dabei sind“, sagte Klinge, die vor 20 Jahren in Bochum mit dem Einmaleins des Tischtennis begonnen hatte. Vor wenigen Jahren kam sie dann durch eine Freundin zum Dream Team und schaffte vor kurzem mit dem ersten Damenteam den Klassenerhalt in der Regionalliga.
Das Heimspiel nutzte Klinge nun hauptsächlich wegen des Spaßfaktors, obwohl es WTV-offen war und man Punkte für die Rangliste sammeln konnte. „Der Spaß steht für mich im Vordergrund. Schade ist nur, dass nicht so viele gute Spieler aus den höheren Klassen dabei sind. Vielleicht muss sich das erst noch herumsprechen und dann sind im nächsten Jahr mehr dabei“, so Klinge.

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