Das Glück ist mit dem Tüchtigen
02.11.2008 | 20:48 Uhr 2008-11-02T20:48:00+0100Eintracht Datteln bezwingt TSK Herne mit 3:0.
Eintracht Datteln - TSK Herne 3:0
Datteln: Walter, Liese, Mönnich, Macha, Suntrup (76. Akarsu), Bredenbröcker , Brinker (31. Bidermann), Heel, Haas (85. Blaschke), Peveling, Twiling
TSK Herne: Smaglinski, Demiroglu (31. Gülcebi), Yavuz, Can, Sadin, Salli, Karaduman (89. Demir), Kubat, Kaba, B.Karabal (62. L.Karabal), Sadin
Tore: 1:0 Thomas Peveling (44.), 2:0 Dominik Haas (54.), 3:0 Halil Akarsu (83.)
Datteln. Aufsteiger Eintracht Datteln kämpft sich in der Bezirksliga 15 immer weiter nach vorne. Mittlerweile ist die Elf von Andreas Charizanis und Jörg Heel schon auf dem fünften Platz angekommen.
Von Anfang an machten die Dattelner Dampf, gingen hart ins Spiel mit den ebenso hart aufspielenden Gästen. Es entwickelte sich eine turbulente erste Hälfte, in der die Dattelner zwar die Oberhand in punkto Ballbesitz hatten, sich aber über einen Rückstand nicht hätten beschweren können: Per Freistoß traf Herne nur den Pfosten und wieso der Schiri nach einem Dattelner Foul im Strafraum keinen Elfer gab, fragte sich auch Eintracht-Trainer Charizanis.
Nach einer halben Stunde musste Christian Brinker verletzt gehen, für ihn kam Tim Bidermann: Ein Glücksgriff: Der großgewachsene Offensivspieler tankte sich auf der linken Seite mehrfach durch und bereitete so die ersten beiden Tore durch Kapitän Thomas Peveling (44.) und Dominik Haas(54.) vor. Die Gäste aus Herne zeigten ihre Qualitäten in der Folge nur mehr selten, beschränkten sich aber meist aufs Meckern. So behielt die Eintracht die Oberhand und hatte wenig zu befürchten. Und bei der einzigen wirklich gefährlichen Aktion des TSK, einem 25–Meter-Freistoßhammer von Spielertrainer Yusuf Kaba rettete sie ihr Glück: Der Ball traf nur die Latte. Der eingewechselte Halil Akarsu sorgte kurz vor Schluß für den Endstand.
„Wir haben heute zwar viel Glück gehabt, aber auch im Spiel mehr investiert, eine gute Leistung gezeigt und unsere Tore schön herausgespielt. Der Sieg ist 100prozentig verdient”, freute sich Trainer Charizanis.

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