Clodt behält die Nerven
12.02.2012 | 16:37 Uhr 2012-02-12T16:37:00+0100
Recklinghausen.Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge, unter anderem gegen Kellerteam TuS Bommern, gelang den Verbandsliga-Handballern des HSC Eintracht Recklinghausen wieder ein Erfolg. Gegen die HSG Lüdenscheid setzte sich die Mannschaft von Trainer Frank Hermann in einer packenden Schlussphase noch mit 30:29 (12:15) durch.
Sie haben es bis zum Schluss spannend gemacht. Erst ein Siebenmeter von Christoph Clodt sorgte für den Erfolg. Dabei hatte der HSC schon mit 27:29 zurückgelegen. „Das war sehr dramatisch“, sagte Hermann, der erneut mit einem Rumpfkader auskommen musste. Markus Witkowski war aus beruflichen Gründen verhindert und die A-Jugendlichen wurden größtenteils für die schwere Bundesliga-Begegnungen in Lemgo geschont. Dafür rückte ein alter Bekannter ins Team. Detlef Hahnenkamp, früherer Trainer der Recklinghäuser und derzeit noch als Spieler in der Zweitvertretung aktiv, sprang vor allem in der Abwehr ein. Dort galt es Lüdenscheids Torjäger Thomas Voss in den Griff zu kriegen. Eine Aufgabe, die Hermann Tim Strotmann zuwies. „Das hat er auch wirklich gut gemacht.“
Der Siegtreffer sollte für die einzige Führung des HSC sorgen. In Hälfte eins führten die Gäste zumeist mit zwei Treffern. Nach der Pause gerieten die Gastgeber sogar mit 14:19 im Rückstand. „Das Team hat aber nie aufgesteckt und gekämpft.“ Mit einem starken Stephan Haunert im Rücken gelang der 23:23-Ausgleich. Von da an ging es hin und her, ehe die Schlussphase ihren Lauf nahm. „Wir hätten es schon eher entscheiden können. Ohne die A-Jugend ist es im Moment aber noch schwierig.“ Nach der einwöchigen Spielpause geht es für den HSC nach Gevelsberg.
HSC: Haunert, Robert - Felber (6), Troselj (5/1), Sankalla (6), Ü. Cengiz (1), Strotmann (1), L. Cengiz (3), Clodt (7/2), Hahnenkamp, Klingenberg (1)

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