Citybasket schlägt sich selbst

Es scheint wie verhext. Seit Wochen wünscht sich Trainer Björn Gönheit von Citybaskets Regionalliga-Basketballerinnen einen Sieg, um die letzten Restzweifel in Sachen Klassenerhalt aus dem Weg zu räumen. Doch auch nach dem letzten Heimspiel der Saison gegen den TSV Hagen standen die Recklinghäuserinnen mit leeren Händen da 58:67 (27:31).

Recklinghausen.. Nach der dritten Niederlage in Folge rutschte Citybasket auf den drittletzten Tabellenplatz ab und steht nur einen Punkt vor dem TSV. "Noch haben wir es selbst in der Hand", sagt Grönheit. Am kommenden Samstag steht sein Team aber bei der BG Hagen unter Zugzwang.

Das hätte Citybasket vermeiden können. "Wir haben uns selbst geschlagen", urteilt Grönheit. Und nicht die fünf Verstärkungen aus dem Hagener Zweitliga-Team, zu denen auch die Recklinghäuserin Annika Küper gehörte. "Wir haben zu selten gezeigt, dass wir dieses Spiel gewonnen wollen", haderte der Coach mit dem Auftreten seines Teams.

Viele Eigenfehler spielten den Gästen in die Karten. Die nahmen die Recklinghäuser Ballverluste dankend an und legten sogleich wieder vor, als sich die Gastgeberinnen wieder herangekämpft hatten.

Das Duell der Tabellennachbarn begann nahezu ausgeglichen. In die Pause starteten die Gäste mit einer knappen 31:27-Führung. Nach dem Kabinengang nahm Citybaskets Schicksal aber seinen Lauf. Hagen startete nach dem 33:36 (22.) einen 16:0-Punkte-Lauf, von dem das Gönheit-Team nicht mehr erholen sollte. Näher als bis auf 51:59 (37.) kamen die Recklinghäuserinnen nicht mehr heran.