Breuer: „Wir müssen besser spielen”
14.02.2010 | 17:48 Uhr 2010-02-14T17:48:00+0100In der Hinserie offenbarte Fußball-Westfalenligist Teutonia SuS Waltrop immer wieder Schwächen. Nur einen Punkt steht sie vor den Abstiegsrängen und doch scheint das Gespenst „Abstieg” am Sportzentrum Nord keine Bleibe gefunden zu haben. WAZ-Mitarbeiter Felix zur Nieden sprach mit Michael Breuer.
Die Hinrunde war durchwachsen, was muss sich jetzt ändern?
Michael Breuer: Wir müssen stabiler werden. Vieles hat in der Hinserie nicht funktioniert, aber wir kennen die Liga jetzt und können uns auch auf jeden Gegner einstellen.
Und was soll unterm Strich dabei herauskommen?
Wir wollen drin bleiben. Das muss jetzt das oberste Ziel sein. Derzeit stehen wir unten und da kann es nur darum gehen durchzukommen. Wir müssen besser spielen als in der Hinrunde.
Teutonia SuS Waltrop hat in der Winterpause personell nachgebessert. Wirken sich die Veränderungen auf das starke Mannschaftsgefüge aus?
Durch Oliver Ridder wird unser Spiel sicherlich qualitativ hochwertiger und flexiber. Jan Schulze ist als junger Spieler im Sturm sicher mehr als nur eine Alternative. Das ist wichtig, wenn Maik Sprenger oder ich noch einmal für längere Zeit ausfallen sollten.
Sie mussten acht Wochen in der Hinserie zuschauen. Welche persönlichen Ziele verfolgen Sie für 2010?
Meine persönlichen Ambitionen stelle ich natürlich hinter die der Mannschaft. Für uns geht es um höhere Ziele. Wir wollen nicht absteigen, denn wir haben über Jahre auf das Ziel hingearbeitet in der Westfalenliga spielen zu können. Ich werde alles dafür tun, dass wir weiter in dieser Liga spielen können.
Kann der besondere Zusammenhalt der Spieler bei Teutonia SuS Waltrop wichtig sein für die anstehenden schweren Aufgaben?
Sicher, wir kennen uns alle über viele Jahre und sind befreundet. Aber ich denke, dass jeder Fußballer alles für seine Mannschaft gibt. Aber es ist richtig, dass die Gemeinschaft bei uns besonders ist. Vielmehr geht es aber jedem von uns um die Herausforderung Westfalenliga, die jeder von uns gerne annimmt und sich beweisen will. Jeder weiß, dass er in der Hinrunde unter seinen Möglichkeiten geblieben ist und der persönliche Ehrgeiz sollte da sein, es in der Rückrunde besser zu machen.
Die Spvgg. Erkenschwick führt die Tabelle an. Ein Derby steht in der Rückserie noch aus. Eine besondere Motivation?
Sicher sind Derbys immer schön, aber wir dürfen nicht so vermessen sein und die Punkte im Stimbergstadion einplanen. Die Zähler müssen wir auch auf anderen Plätzen holen. Aber natürlich sind Derbys vor einer großen Kulisse besondere Highlights und das Stimbergstadion wird sicherlich sehr gut besucht sein. Dann macht es für alle am meisten Spaß.
Teutonia SuS Waltrop steigt nicht ab, weil...
...die Qualität im Kader auf jeden Fall vorhanden ist und wir in der Hinrunde die nötige Erfahrung gesammelt haben. Wenn wir jetzt weitgehend verletzungsfrei bleiben und in der Defensive stabiler werden, dann haben wir auch mit dem Abstieg nichts zu tun.

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